Jasmin Tabatabai hat ihre Familiengeschichte aufgeschrieben

Berlin (ddp). Die Schauspielerin und Musikerin Jasmin Tabatabai geht unter die Autoren und veröffentlicht im September mit dem Buch «Rosenjahre» ihre deutsch-persische Familiengeschichte. Darin schildert die 43-Jährige nach Angaben der Ullstein Buchverlage, wie ihre deutsche Mutter ihren persischen Vater 1956 auf dem Oktoberfest kennenlernte und ihm in den Iran folgte. 1967 wurde die inzwischen in Berlin lebende Tabatabai dort geboren. Während der Islamischen Revolution verließ ihre Mutter mit ihren vier Kindern das Land. «Ich liebe beide Heimaten», sagte die Schauspielerin, die beide Staatsbürgerschaften besitzt, laut Verlag. Beim Schreiben des Buches habe sie sehr berührt, die Briefe zu lesen, die ihre Mutter ihrer Oma von 1958 bis 1978. Read More..

Happy Birthday: Nancy Sinatra wird heute 70, Mick HUCKNALL 50, Bonnie TYLER 59

Den Minirock hat sie inzwischen gegen Jeans eingetauscht, doch ihre geliebten Boots trägt Frankies ergraute Tochter immer noch. Nancy Sinatra, die heute 70 Jahre alt wird, war 1966 mit weißen Stiefeln, extrem kurzem Rock und dem rebellischen Song «These Boots Are Made For Walkin'» über Nacht berühmt geworden. Sie mischte die brave Musikszene auf, wie später Madonna und heute Lady Gaga. Madonna bekannte sich einmal zu ihrem Mädchenwunsch, so berühmt wie Nancy zu sein. Nach fast 50 Jahren im Showbusiness steht sie immer noch auf der Bühne, wie kürzlich in Beverly Hills bei einem Benefizkonzert. Als vor vier Jahren ihr Stern auf dem «Walk of Fame» in Hollywood enthüllt wurde, marschierte sie in hochhackigen Stiefeln auf. Die Boots folgen der ältesten Tochter des legendären. Read More..

PEN-Zentrum: Schriftsteller tausendfach bedroht

Weltweit werden immer mehr Fälle unterdrückter Autoren bekannt. «Die Länder sind durchsichtiger geworden», sagte der Präsident der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland (Darmstadt), Johano Strasser, der Nachrichtenagentur dpa. «In China passiert nichts, was nicht über das Internet herauskommt. Länder können sich nicht mehr abschotten.» Die Zahl bedrohter Schriftsteller und Journalisten gehe in die Tausende. «Die Dunkelziffer ist groß.»Das Schicksal dieser Autoren ist ein Thema der Jahrestagung des deutschen PEN von Donnerstag bis zu diesem Sonntag in Osnabrück. Erwartet werden dazu drei auch in Deutschland lebende und in ihrer Heimat unterdrückte Autoren: Pinar Selek (Türkei), Khalil Rostamkhani (Iran) und Zhou Qing (China). Angemeldet haben sich rund 120 Autoren.In. Read More..

Iranische Opposition: Regisseur Panahi wird freigelassen

Der seit Monaten inhaftierte iranische Filmregisseur Jafar Panahi soll nach Angaben der Opposition freikommen. Er solle noch in der Nacht aus dem berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis entlassen werden, möglicherweise auf Kaution.So stand es am Sonntagabend auf Internetseiten der iranischen Opposition. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt; von offizieller Seite wurden die Berichte auch nicht bestätigt.Der 49-jährige Filmemacher gilt als einer der wichtigsten unabhängigen Regisseure im Iran. Er war im März wegen der Planung eines regimekritischen Films verhaftet worden. Panahi hatte sich auch kritisch zur Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschads im Juni vergangenen Jahres geäußert.Vor einer Woche war Panahi in den Hungerstreik getreten. Er wollte damit eine Zusage der Behörden. Read More..

Iranischer Regisseur Panahi trifft Staatsanwalt

Der seit Monaten inhaftierte iranische Filmregisseur ist mit dem Teheraner Staatsanwalt zusammengetroffen. Staatsanwalt Abbas Dschafari-Dowlatabadi habe Panahi am Donnerstag besucht, hieß es nach Angaben der iranischen Justizbehörden.Der 49-jährige Filmemacher war in einen Hungerstreik getreten. Er hatte seiner Ehefrau Tahereh Saeidi in einem Telefonat von dem Hungerstreik erzählt. Er wollte damit eine Zusage der Behörden erreichen, dass seine Familie in Sicherheit sei. Zuvor hätten Wächter gedroht, auch Panahis Familienmitglieder zu inhaftieren. Dschafari-Dowlatabadi habe zugesagt, Nachforschungen einzuleiten, berichtete die Nachrichtenagentur ISNA unter Berufung auf die Justiz.Panahi war im Februar als Ehrengast zur 60. Berlinale eingeladen, durfte aber nicht ausreisen. Er gilt als. Read More..

Cannes wird politisch

Je mehr sich das 63. Filmfestival von Cannes seinem Ende nähert, desto politischer wird es. Seit der Iraner Abbas Kiarostami, der auf dem Festival mit «Certified Copy» vertreten ist, die Befreiung des renommierten Regisseurs und Landsmann Jafar Panahi gefordert hat, ist die Stimmung umgeschlagen. Panahis Inhaftierung und sein Hungerstreik rückten auf der Croisette in den Mittelpunkt. Bereits zu Beginn des Festivals forderten Bernard Kouchner, Frankreichs Außenminister, und der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand Teheran auf, die Menschenrechte zu respektieren und Panahi frei zu lassen. Er sitzt seit März im Evin-Gefängnis in Teheran, das berüchtigt für seine Folterknechte ist. Dem Regisseur wird vorgeworfen, an einem regimekritischen Film zu arbeiten. Der 49- Jährige. Read More..

«World Press Photo Awards» in Hamburg

Die Gewinnerfotos der «World Press Photo Awards» sind von diesem Dienstag an in Hamburg zu sehen. Den Hauptpreis für das Pressefoto des Jahres 2009 hatte der Italiener Pietro Masturzo gewonnen, der die Proteste anlässlich der Präsidentenwahl im Iran dokumentierte. Sein Bild zeigt iranische Frauen, die in der Nacht vom 24. Juni ihren Protest von einem Dach in Teheran schreien. Zu den drei deutschen Gewinnern zählt der Berliner Fotograf Meiko Herrmann, der für seine Aufnahmen von Verwüstungen in Gaza den dritten Preis in der Kategorie «General News Stories» erhielt. Die Sieger wurden aus mehr als 100 000 Einsendungen von einer international besetzten Fachjury ausgewählt. Die Fotografien werden bis zum 6. Juni im Verlagshaus Gruner und Jahr ausgestellt.

Helmut Schmidt liest Journalisten die Leviten

Helmut Schmidt musste im Rollstuhl in den Saal geschoben werden. Viele Gäste der Gala zur Verleihung der Henri Nannen Preise fragten sich am Freitag im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, ob der gebrechliche 91-jährige Ex-Kanzler den Anstrengungen der zweieinhalbstündigen Veranstaltung gewachsen sein würde. Doch im Gespräch mit «Zeit»-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo zeigte Schmidt, dass er geistig hellwach ist und nichts von seinem Biss verloren hat. Er habe viele Menschen schlecht behandelt und es gebe vielleicht einiges in seinem Leben, was er bereuen sollte. Aber: «Die Journalisten und ihre Behandlung gehören nicht dazu.»Schmidt wurde für sein publizistisches Lebenswerk mit dem Henri Nannen Preis ausgezeichnet. Und er nutzte die Gelegenheit, der versammelten Schar der Chefredakteure,. Read More..

Recherche-Reise: Hollywood-Star Sean Penn fliegt als Journalist nach Kuba

Sean Penn (49), Schauspieler, fliegt als Journalist nach Kuba. Im Auftrag der «Vanity Fair» und der «Hufftington Post» ist der zweifache Oscar-Gewinner zurzeit auf einer seiner Journalistenreisen im Irak, Iran und in Venezuela unterwegs. Der ambitionierte Schreiber hat seinen in Amerika kontrovers diskutierten Trip um einen Abstecher nach Kuba verlängert, wie der Onlinedienst «E! News» berichtet. Die Gerüchte, Penn, der ja auch Ex-Mann von Madonna ist, wäre für ein Interview mit dem früheren Staatsführer Fidel Castro nach Kuba gereist, wurden von seinen Sprechern dementiert. Ganz abwegig sei ein Treffen dennoch nicht, zumal Penn den Staatsmann in der Vergangenheit bereits getroffen hatte und auch schon über Castro geschrieben hat, wie der Branchendienst berichtete. (kar)