Land ohne Leser: Viele Chilenen lesen nie ein Buch

Gabriela Mistral, Pablo Neruda, Isabel Allende oder Antonio Skármeta - die Liste bekannter chilenischer Schriftsteller und Dichter ist lang. Insbesondere die beiden Literaturnobelpreisträger Mistral und Neruda werden von den Menschen in dem südamerikanischen Land verehrt und immer wieder mit Denkmälern, Wandgemälden, Museen oder Gedenkfeiern bedacht. Aber so sehr seine Landsleute ihre großen Schriftsteller auch schätzten - die Liebe zum Lesen hätten sie verloren, sagt der Bibliothekar Jorge Pineda. «Die Angewohnheit, einfach so in Büchereien zu gehen, und sei es nur, um zu schauen, die gibt es in Chile nicht mehr», klagt er in der Zeitung «El Mercurio».Die passenden Zahlen liefert die gemeinnützige, private Stiftung «La Fuente», die es sich zum Ziel gemacht hat, das Lesen in. Read More..