Architekturkritiker Prinz Charles löst Rechtsstreit aus

Prinz Charles' Abneigung gegenüber moderner Architektur hat einen millionenschweren Rechtsstreit ausgelöst: Nachdem der Prinz von Wales im vergangenen Jahr den Bau eines modernen Gebäudes im Londoner Edelstadtteil Chelsea gestoppt hatte, klagt die betroffene Immobilienfirma jetzt gegen den Besitzer aus dem arabischen Emirat Katar. Die Firma forderte am Montag vor einem Londoner Gericht rund 81 Millionen Pfund (95,4 Mio. Euro) von ihrem früheren Geschäftspartner. Die Immobilienbesitzer hätten gegen den Vertrag verstoßen, als sie die schon vereinbarten Baupläne von Stararchitekt Richard Rogers nach dem Eingreifen des britischen Thronfolgers doch noch ablehnten.Das Hausbau-Projekt war eines der teuersten Großbritanniens. Ein ehemaliges Kasernengelände in Chelsea sollte in einen luxuriösen. Read More..

Al-Fayed verkauft Luxuskaufhaus Harrods an Katar

Der Millionär Mohammed Al-Fayed hat Medienberichten zufolge das legendäre Londoner Luxuskaufhaus Harrods verkauft. Der Konsumtempel sei für den Preis von 1,5 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro) an die arabische Qatar Holding aus dem Emirat Katar gegangen.Das berichteten die Sender Sky News und BBC. Harrods wollte die Berichte zunächst nicht kommentieren. Der Ägypter Al-Fayed hatte das 1851 gegründete Haus in den 1980er Jahren gekauft. Laut Sky News will er sich zur Ruhe setzen.In den vergangenen Jahren hat der schillernde Al-Fayed vor allem mit seinen Vorwürfen für Aufregung gesorgt, sein Sohn Dodi und dessen Partnerin Prinzessin Diana seien 1997 einem Mordkomplott des Königshauses zum Opfer gefallen. Die beiden waren bei einem Autounfall in Paris ums Leben gekommen.