Empörung über Sex in Anne-Frank-Roman

Die Anne-Frank-Stiftung hat einen Roman einer britischen Autorin kritisiert, in dem das junge jüdische Mädchen in seinem Hinterhausversteck Sex hat. «Das ist geschmacklos, es fehlen einem die Worte», sagte am Montag eine Sprecherin der Stiftung in Amsterdam. «Das sieht sehr nach Sensationshascherei unter Missbrauch des Namens von Anne Frank aus.»Die Stiftung reagierte damit auf die Ankündigung des Buches «Annexed» der britisch-asiatischen Autorin Sharon Dogar. Laut Medienberichten dichtete die Autorin Anne Frank, die 1945 mit 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen starb, eine sexuelle Beziehung zu dem knapp drei Jahre älteren jüdischen Jungen Peter van Pels an. Er lebte mit seinen Eltern und der Familie Frank in dem Versteck im Hinterhaus der Prinsengracht 263, in dem sich. Read More..

München zeigt Fotografie und Videokunst aus Israel

Fotos von küssenden Großeltern oder von den Eltern am Esstisch werden eigentlich eher im Familien-Album vermutet. Das Jüdische Museum in München stellt sie aber in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung «Family Files - Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel».Gezeigt werden Fotografien und Videos von 16 israelischen Künstlern - darunter auch das beeindruckende Porträt dreier Schwestern, die ihre Unterarme in die Kamera halten. Darauf sind Nummern aus dem Konzentrationslager Auschwitz zu sehen, die die Reihenfolge zeigen, in der sie dort eingesperrt wurden. Die Künstlerin Vardi Kahana fotografierte dafür ihre Mutter und ihre beiden Tanten.«Die eigene Familie ist bei vielen Künstlern in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtung gerückt», sagte Museumsdirektor Bernhard. Read More..