‚FAZ‘: Kassen entgehen Millionen bei Arzneirabatt

Die Krankenkassen werfen Pharmaherstellern nach einem Zeitungsbericht Betrug bei Rabatten vor und verlangen 250 Millionen Euro zurück. Einige Hersteller würden den Krankenversicherungen zustehende gesetzliche Abschläge auf den Herstellerpreis durch eine fehlerhafte Kennzeichnung ihrer Arzneimittel verweigern, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) unter Berufung auf Kreise der Krankenversicherung. Den Kassen seien dadurch bisher rund 250 Millionen Euro entgangen.Deshalb habe deren Spitzenverband allen Krankenkassen am Donnerstag schriftlich empfohlen, sofort zu handeln und die entgangenen Beträge gegen Apothekenrechnungen aufzurechnen. Die Apotheker sollten sich wiederum bei den Herstellern schadlos halten. Dafür wolle der Kassenverband seinen Mitgliedskassen die Daten. Read More..

Union will bei Ärzten und Kliniken sparen

Weil die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auf das größte Defizit ihrer Geschichte zusteuert, will die Union nun auch massiv bei Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten sparen. Das Bundesgesundheitsminister ium zeigte sich mit Blick auf ein Milliardendefizit von bis zu 15 Milliarden Euro im nächsten Jahr offen für solche Überlegungen. "Wir werden darüber reden und das prüfen", sagte Ministeriumssprecher Christian Lipicki am Freitag in Berlin. Da "Handlungsdruck" bestehe, werde das in nächsten Wochen und Monaten geschehen.Nach den Worten des gesundheitspolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Jens Spahn (CDU), geht es nicht um Budgetkürzungen, sondern darum, die Zuwächse in den nächsten Jahren zu beschränken. "Ziel muss es sein, durch die verschiedenen Maßnahmen die Hälfte. Read More..

Eckpunkte für Gesundheitsfinanzreform am 20. Mai

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) drückt trotz aller Widerstände aufs Tempo: Am 20. Mai will er erste Eckpunkte zur Reform der Krankenkassenfinanzierung vorlegen. Dies kündigte der Minister am Mittwoch nach der dritten Sitzung der Regierungskommission in Berlin an. Bestärkt sieht er sich in seinen umstrittenen Plänen zur Einführung einer einkommensunabhängigen Gesundheitsprämie durch mehrere wissenschaftliche Expertisen.Beim nächsten Treffen der Reformkommission in der kommenden Woche will der Minister die Umrisse für ein "mögliches Modell" einer Gesundheitsprämie vorstellen, das sich an den Vorgaben des Koalitionsvertrages ausrichtet. Wie hoch der Zuschuss aus Steuermitteln sein soll, der für den geplanten Sozialausgleich nötig ist, wollte Rösler erneut nicht. Read More..