Pete Doherty bekommt Post aus Kreuzberg

Der britische Skandalrocker Pete Doherty (31) bekommt teure Post aus Berlin. Laut Medienberichten vom Freitag hat er sich einen Strafbefehl über 30 000 Euro wegen Sachbeschädigung eingehandelt. Der Musiker soll im Dezember bei einer Kneipentour in Kreuzberg mit einer Flasche eine Autoscheibe zerdeppert haben. Ein Zeuge rief die Polizei. Diese nahm Doherty mit aufs Revier und setzte ihn danach wieder auf freien Fuß. Das Straf-Schreiben über 30 Tagessätze à 1000 Euro ist ins Englische übersetzt. Doherty kann dagegen noch Einspruch erheben.

[Crime] Pokerturnier: Mutmaßlicher Berliner Pokerräuber erneut festgenommen

Wenige Tage vor Prozessbeginn wegen des Überfalls auf ein Berliner Pokerturnier ist der mutmaßliche Hauptbelastungszeuge erneut festgenommen worden. Der Ende März unter Auflagen auf freien Fuß gesetzte 21-jährige Tatverdächtige sei am Donnerstagabend in der Friedrichstraße gefasst worden, berichtete das Internetportal «Morgenpost Online». Ein Polizeisprecher bestätigte auf ddp-Anfrage die Festnahme. Anlass sind dem Bericht zufolge Raubstraftaten, die der junge Mann bereits vor dem Überfall auf das Pokerturnier am Potsdamer Platz im März 2010 begangen haben soll. Er sollte am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Vier Männer hatten am 6. März Deutschlands größtes Pokerturnier in einem Luxushotel am Potsdamer Platz überfallen. Als die Täter bewaffnet und maskiert. Read More..

Rollerskate-Disco in Berlin

Gut, wer noch die alten Rollerskates im Schrank hat. Im legendären Club «SO36» in Berlin-Kreuzberg darf jetzt mit den Rollschuhen aus der Ära von John Travolta und des «Saturday Night Fever» getanzt werden. Am 18. Juni lädt der Club zur «Roller-Disco». Schuhe kann man leihen. Kenner unterscheiden zwischen modernen Inlineskates (Räder hintereinander/Stopper hinten) und Rollerskates (zwei Räder vorne, zwei hinten/Stopper vorn). Dazu trägt der modebewusste Berliner Hotpants.

Bushido muss wegen Beleidigung von Polizisten über 10 000 Euro zahlen

Berlin (ddp). Ungewohnt kamerascheu gab sich Rapper Bushido am Freitag vor dem Amtsgericht Tiergarten in Berlin. Der Prozess gegen ihn hatte längst begonnen, als der 31-Jährige verspätet den Gerichtssaal betrat, um dem Blitzlichtgewitter der wartenden Pressefotografen zu entkommen. In Bluejeans, rotem T-Shirt und Kapuzenjacke nahm der Musiker vor seinem Verteidiger Platz. Der wegen seiner rüpelhaften und teils auch schwulenfeindlichen Texte umstrittene Musiker setzte sich vor Gericht gegen einen Strafbefehl juristisch zu Wehr. Wegen vierfacher Beleidigung sollte er 18 000 Euro zahlen. Der Deutsch-Tunesier wurde beschuldigt, Ende Mai vergangenen Jahres zwei Polizisten bei einer Verkehrskontrolle als «Hampelmann» und «Affe» beleidigt zu haben. In einem. Read More..

Bushido muss für Beleidigung zahlen

Für die Beleidigung eines Polizisten muss Rapper Bushido 10 500 Euro zahlen. Der Musiker soll im Frühjahr 2009 bei einer Verkehrskontrolle im Stadtteil Kreuzberg in Berlin einen Beamten als «Hampelmann» beschimpft haben. Er hatte den vom Gericht verhängten Strafbefehl von 18 000 Euro zunächst aber nicht akzeptiert. Diesen Einspruch habe Bushido Anfang der Woche zurückgezogen, weswegen ein Teil des Strafbefehls nun rechtskräftig geworden sei, sagte eine Justizsprecherin. Der Musiker hatte wegen des Verfahrens am Freitag erneut vor Gericht erscheinen müssen.Dabei wurden vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten auch zwei weitere Verfahren behandelt: Bushido war außerdem vorgeworfen worden, vergangenen Juni einen Mann und eine Frau am Rande bei einem Homosexuellen-Umzug beschimpft zu. Read More..

Denkmal für erschlagenen Boxmeister Trollmann

Der im KZ Neuengamme erschlagene Boxmeister Johann «Rukeli» Trollmann wird in Berlin mit einem temporären Denkmal geehrt. 77 Jahre nach seinem Meisterschaftskampf im Halbschwergewicht stellen drei Künstler am 9. Juni im Viktoriapark in Kreuzberg eine Boxring-Skulptur auf, die dem Sportler sinto-deutscher Herkunft gewidmet ist.Im umfangreichen Veranstaltungsprogramm soll nicht nur an Trollmann erinnert werden, sondern an das Schicksal der insgesamt 500 000 Sinti und Roma, die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords in Europa wurden. Wie die Veranstalter mitteilten, sind in das Programm auch zwei Schulen eingebunden, die sich mit Rassismus und Ausgrenzung im heutigen Alltag beschäftigt haben.Das Denkmal - eine schwere, zweiteilige Stahl-Beton-Konstruktion - wird nach Angaben von. Read More..

Bushido wegen Beleidigung vor Gericht

Rapper Bushido kommt an diesem Freitag wegen Beleidigung vor Gericht, weil er einen Polizisten als «Hampelmann» beschimpft haben soll. Eine Justizsprecherin bestätigte, dass der 31-Jährige Einspruch gegen einen Strafbefehl eingelegt habe. Bushido soll im Frühjahr 2009 bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Kreuzberg auch eine Kollegin des Beamten angepöbelt haben. Einige Wochen später soll der Deutsch-Tunesier am Rande eines Homosexuellen-Umzugs eine Frau und einen Mann beschimpft haben. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hat zur Klärung der Vorfälle neun Zeugen geladen. Zum Prozess kommt es, weil Bushido den vom Gericht verhängten Strafbefehl von 18 000 Euro nicht akzeptiert hat.

Hunderttausende feiern Karneval der Kulturen

Bunt kostümierte Tänzer, heiße Rhythmen - ausgelassene Multikulti-Stimmung hat am Pfingstwochenende beim 15. Karneval der Kulturen in Berlin geherrscht. Den farbenprächtigen Straßenumzug, Höhepunkt des alljährlichen Spektakels, verfolgten am Sonntagnachmittag hunderttausende Menschen. Tanzend und singend zogen die 4800 Teilnehmer aus 70 Nationen durch Kreuzberg. Die Zuschauer bekamen mit Federn geschmückte und exotisch gekleidete Tänzer zu sehen, Trommelgruppen bahnten sich lautstark ihren Weg durch die Menge. Aus den Lautsprechern der rund 65 Wagen dröhnten die unterschiedlichsten Musikstile - von Samba über Hip-Hop und Reggae bis hin zu Techno.Einige Teilnehmer nutzten das Spektakel für politische Botschaften. Ein Verein aus dem Problembezirk Wedding etwa mahnte mit Transparenten,. Read More..

Katharina Hacker legt nach

Gerade mal vor einem halben Jahr ist das erste Buch von Katharina Hackers neuem «Romanprojekt» erschienen. Nun ist das zweite bereits zu haben: «Die Erdbeeren von Antons Mutter» hat allerdings der S. Fischer Verlag herausgegeben, nachdem sich die in Berlin lebende Autorin vom Suhrkamp Verlag getrennt hat. Katharina Hacker schreibt die Geschichte aus «Alix, Anton und die anderen» nicht einfach weiter, greift aber auf Figuren zurück, die den Lesern schon vertraut sind. Wieder geht es um das schwierige Verhältnis von Eltern und Kindern, diesmal aber auch ums Altwerden, sich fremd werden und die Angst vor dem Vergessen.Hacker erzählt davon überzeugend und auch mit viel Einfühlungsvermögen. Anton kennen die Leser schon aus dem ersten Buch, an dessen Ende er sich in Lydia verliebt. Diesen. Read More..

Berlin – 1. Mai

Krawalle und Gewalt bestimmten auch in diesem Jahr das Bild des 1. Mai in Berlin-Kreuzberg - so wie in den vergangenen 20 Jahren schon. Steine fliegen, Wasserwerfer spritzen - doch vor dieser martialischen Kulisse agieren Menschen, Menschen aus Fleisch und Blut, sowohl bei den abenteuerlustigen Demonstranten als auch bei der abwehrbereiten Polizei.Ihre Schicksale stehen im Mittelpunkt des Kinofilms «Berlin - 1. Mai», den der deutsch-französische Kultursender Arte am Samstag um 22.00 Uhr zum ersten Mal im deutschen Free-TV zeigt.Die nächtliche Randale ist die Rahmenhandlung für drei parallel laufende Geschichten. Vier Männer irren in der aufgeheizten Atmosphäre des 1. Mai durch Kreuzberg: der junge Polizist Uwe aus der Provinz, Jakob und Ludwig aus dem westfälischen Minden sowie der. Read More..