William Kentridge erhält Kyoto-Kunstpreis

Der südafrikanische Künstler William Kentridge erhält den diesjährigen Kyoto-Preis für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung ist neben dem Nobelpreis eine der weltweit wichtigsten Ehrungen in Kultur und Wissenschaft. Der mit 50 Millionen Yen (rund 450 000 Euro) dotierte Preis wird jedes Jahr im November im japanischen Kyoto verliehen. Das teilte die Firma Kyocera in Neuss (Niordrhein-Westfalen) mit. Der Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, Kazuo Inamori, hatte den Kyoto-Preis ins Leben gerufen. Vergeben wird er jährlich durch die Inamori-Stiftung.Nach Ansicht des Preis-Komitees zeichnen sich Kentridges Werke durch die Kombination traditioneller Zeichnungen mit neuen Medien aus. Der Künstler und Regisseur setze darin etwa Kohle-Zeichnungen zu Videoproduktionen zusammen,. Read More..

Exotik und ein wenig Politik beim Africa-Festival

Das Africa-Festival in Würzburg hat am Pfingstwochenende wieder Zehntausende Fans afrikanischer Kultur und Musik auf die Mainwiesen gelockt. Bei meist strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel schoben sich bis zum Montagmittag insgesamt mehr als 90 000 Menschen zwischen den rund 150 Basarständen und Nomadenzelten hindurch. Die fremde Kultur aus dem Süden machte neugierig. So war etwa das Tuareg-Nomadenlager fast durchgängig überfüllt. Als Highlight für die Kinder erwiesen sich die Djembé-Trommeln, hergestellt mit Holz aus Burkina-Faso. Jugendliche und Erwachsene genossen an den Konzertabenden die ausgelassene Stimmung in den Festivalzelten.Bis zum Abend des letzten Festivaltages erwartete Veranstaltungssprecher Christian Raith mehr als 100 000 Menschen auf dem Gelände unterhalb der. Read More..

Hunderttausende feiern Karneval der Kulturen

Bunt kostümierte Tänzer, heiße Rhythmen - ausgelassene Multikulti-Stimmung hat am Pfingstwochenende beim 15. Karneval der Kulturen in Berlin geherrscht. Den farbenprächtigen Straßenumzug, Höhepunkt des alljährlichen Spektakels, verfolgten am Sonntagnachmittag hunderttausende Menschen. Tanzend und singend zogen die 4800 Teilnehmer aus 70 Nationen durch Kreuzberg. Die Zuschauer bekamen mit Federn geschmückte und exotisch gekleidete Tänzer zu sehen, Trommelgruppen bahnten sich lautstark ihren Weg durch die Menge. Aus den Lautsprechern der rund 65 Wagen dröhnten die unterschiedlichsten Musikstile - von Samba über Hip-Hop und Reggae bis hin zu Techno.Einige Teilnehmer nutzten das Spektakel für politische Botschaften. Ein Verein aus dem Problembezirk Wedding etwa mahnte mit Transparenten,. Read More..

Ethnologin: Auch die Fanmeile ist ein Ritual

Der Besuch der WM-Fanmeile ist nach Auffassung von Forschern ebenso ein Ritual wie in anderen Kulturen ein Regentanz. «Das gemeinsame Handeln, der gemeinsame Fokus, der enge Kontakt zu einander, das alles ist gegeben», sagte die Ethnologin Prof. Birgitt Röttger-Rössler (FU Berlin). Hinzu komme noch emotionale Ansteckung, etwa durch Musik und Rhythmus, so die Ethnologin.In Berlin treffen sich am Donnerstag Forscher verschiedener Disziplinen, um auf einem Kolloquium der Daimler Benz-Stiftung über die Frage zu diskutieren, wozu Rituale heute noch notwendig sind. Kolloquiums-Leiter Prof. Axel Michaels geht davon aus, dass es in der modernen westlichen Welt sogar mehr Rituale gibt als in traditionellen Gesellschaften.

«Mein Vater. Mein Onkel»: Doku über Familienzusammenführung

Der Dokumentarfilm über einen Mann, der in Deutschland aufwächst und als Erwachsener mit seiner leiblichen Familie in Dubai konfrontiert wird, wurde von Christian Heller gedreht. Sinan Al Kuri ist in Hessen groß geworden. Er war nach seiner Geburt vom Bruder seiner Mutter adoptiert worden, der mit seiner deutschen Frau keine Kinder bekommen konnte. Nachdem die Ehe auseinandergebrochen war, kam der Dreijährige mit der Adoptivmutter nach Deutschland. Seither hat er sich kaum mit der Religion und Kultur seiner leiblichen irakischen Familie befasst. Dies ändert sich jedoch, als er 2007 nach Dubai reist und seine Familie kennenlernt. Man ist froh über die Rückkehr des verlorenen Sohnes und möchte ihn mit der eigenen Kultur vertraut machen. Unter der Regie von Christoph Heller entstand dieser. Read More..

Happy Birthday: Der öffentlich-rechtliche Kultur-TV-Sender 3sat wird 25 Jahre alt

Happy Birthday: Der öffentlich-rechtliche Kultur-TV-Sender 3sat wird 25 Jahre alt. Lesenswerter Artikel zum 3Sat-B-Day: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/medien/2113351_3SAT-Wie-ein-Zettelkasten.html