Christina Aguilera schaukelt Kind und Karriere

Für Pop-Star Christina Aguilera (29) ist es nicht einfach, Mutter und gleichzeitig Künstlerin zu sein. Sie freue sich zwar sehr darauf, dass so bald nach der Geburt ihres Sohnes Max Liron (2) ihr neues Album «Bionic» erschienen ist, aber sie habe auch einen hohen Preis dafür bezahlt. «Das Schwerste ist der Terminplan - die Balance zu finden, Mama zu sein und sich trotzdem auf seine Arbeit konzentrieren zu können», sagte Aguilera dem US-Magazin «People». «Am Abend bringe ich meinen Sohn ins Bett und singe ihm ein Schlaflied und dann gehe ich ins Studio und nehme auf. Es ist eine große Herausforderung, aber ich schaffe das. Ich möchte es nicht anders haben», betonte sie. Sie wolle, dass ihr Sohn mit sehr viel Spaß aufwächst.

München zeigt Fotografie und Videokunst aus Israel

Fotos von küssenden Großeltern oder von den Eltern am Esstisch werden eigentlich eher im Familien-Album vermutet. Das Jüdische Museum in München stellt sie aber in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung «Family Files - Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel».Gezeigt werden Fotografien und Videos von 16 israelischen Künstlern - darunter auch das beeindruckende Porträt dreier Schwestern, die ihre Unterarme in die Kamera halten. Darauf sind Nummern aus dem Konzentrationslager Auschwitz zu sehen, die die Reihenfolge zeigen, in der sie dort eingesperrt wurden. Die Künstlerin Vardi Kahana fotografierte dafür ihre Mutter und ihre beiden Tanten.«Die eigene Familie ist bei vielen Künstlern in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtung gerückt», sagte Museumsdirektor Bernhard. Read More..

Künstlerin Louise Bourgeois gestorben

Die französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bourgeois ist am Montag im Alter vom 98 in New York gestorben. Sie erlag einem Herzinfarkt. Das teilte ihre Agentin Wendy Williams der Nachrichtenagentur dpa mit.

Umbau alter Zechen ist steiniger Weg

Auf dem Förderturm in 70 Metern Höhe liegt noch die Werkzeugtasche mit Schweißtuch, schwerem Hammer und Schraubenschlüssel, als hätte der Schlosser sie gerade abgestellt. Aber am Schwungrad auf dem Förderturm im niederrheinischen Dinslaken hat sich schon zentimetertief der Rost eingegraben. In Spitzenzeiten haben hier mehr als 5000 Menschen gutes Geld verdient, Ende 2005 schloss die Zeche. Jetzt flattert der gelbe «Schachtzeichen»-Ballon über dem Innenhof. Seit Jahresbeginn hat der Standort als «Kreativquartier Lohberg» einen vorsichtigen Neuanfang gewagt - mit zunächst 14 Künstlern und wenig Geld.«Goldene Berge verdienen wir alle nicht», sagt die Künstlerin Walburga Schild-Griesbeck, die sich im ehemaligen Sozialgebäude der Zeche eingemietet hat. «Bei mir sind es in guten. Read More..

Hagen zeigt moderne Kunst der Türkei

«Cumaya gittin gelicem - Bin beim Freitagsgebet - komme gleich wieder» steht am Freitagmittag in Istanbul gern auf Zetteln, die in Ladentüren hängen. Anlass für die Künstlerin Ardan Özmenoglu, eben diese Worte mit übergroßen, rosa leuchtenden Neonröhren zu schreiben. Das 2008 entstandene Werk der jungen Künstlerin konfrontiert, wie viele Arbeiten aus der heutigen Türkei, die Tradition mit der Moderne.Zu sehen ist es im westfälischen Hagen. Das Osthaus Museum zeigt 195 Gemälde, Objekte und Fotografien aus der Sammlung des Istanbuler Unternehmers Nahit Kabakci und gibt damit einen Überblick über die türkische Kunst in den vergangenen 60 Jahren. Die Werke werden erstmals außerhalb Istanbuls gezeigt, sagte Museumsdirektor Tayfun Belgin.Anlass ist die Kulturhauptstadt Ruhr.2010.. Read More..

Museum zeigt Kindesmissbrauch in fiktiven Szenen

Der Titel ist trügerisch, die neue Ausstellung im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) schockierend: «alles wird gut» nennt die Künstlerin Katrin Jakobsen ihre Ansammlung von Fotografien und gebastelten Puppenhäusern, in denen sie fiktive Szenen von Kindesmissbrauch darstellt. Durch ein winziges Fenster lugt der Betrachter in die Stuben und wird zum Zeugen. Kurz nach dem Karlsruher Kinderschutzkongress ist die Ausstellung vom 8. Mai an zu sehen. Kinder unter 16 Jahren dürfen die Ausstellung nicht ohne ihre Eltern besuchen.«Ich habe mit meinen Fingern gedacht und mit dem Kopf gefühlt», sagte die 51-jährige Künstlerin. Der Betrachter solle gezwungen werden, sich die Szene genau anzusehen und ihre Folgen auszumalen. Bis zum 25. Juli zeigt das ZKM auch Videos, Installationen. Read More..