Zerstörte Synagogen: Malen zum Erinnern

Mindestens 2500 Synagogen sind in ganz Deutschland am Abend des 9. November 1938 in Flammen aufgegangen. Mit einer Bilderserie der von den Nazis zerstörten jüdischen Bethäuser setzt der Freiburger Maler Alexander Dettmar der Barbarei einen Akt des künstlerischen Erinnerns entgegen.Rund 100 seiner Synagogen-Motive, die zuvor im New Yorker Leo-Baeck-Institut zu sehen waren, sind vom 13. Juni bis 15. August im Preußenmuseum in Wesel und im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten ausgestellt. «Kein anderer Maler, weder vor noch nach den Zerstörungen von 1938, hat je die deutschen Synagogen in einem großen Zyklus vorgestellt», sagt der Direktor des Preußenmuseums, Veit Veltzke, zu der außergewöhnlichen Doppelausstellung des mit dem Ernst-Barlach-Preis geehrten Malers.Ob das kleine, verschwundene. Read More..