Deutschsprachige Filme beim Moskauer Filmfestival

Gleich drei deutschsprachige Filme ringen beim 32. Moskauer Internationalen Filmfestival bis 26. Juni um die Trophäe des «Heiligen Georg». Der französische Starregisseur Luc Besson («Das Fünfte Element») und die von ihm geleitete Jury müssen unter 17 Beiträgen im Hauptwettbewerb ihren Favoriten küren. Im Rennen ist etwa das Ausländerdrama «Der Albaner», ein Film des Regisseurs und Drehbuchautors Johannes Naber aus Baden-Baden. Außerdem gezeigt werden «Boxhagener Platz» von Matti Geschonneck über das Leben im Ostberlin 1968 sowie das Psychodrama «Der Kameramörder» des österreichischen Filmemachers Robert A. Pejo. Insgesamt sind bei dem Festival mit großem Nebenprogramm mehr als 200 Filme zu sehen.«Ich sehe unsere Hauptaufgabe darin, den Menschen zu zeigen, dass die Leinwand. Read More..

Angermuseum Erfurt mit russischer Moderne eröffnet

Erfurt hat nach fast fünf Jahren sein Kunstmuseum zurück. Mit der Sonderausstellung «Natalja Gontscharowa - Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne» ist das Angermuseum nach Sanierung und Neukonzeption feierlich wiedereröffnet worden. Rund 14 Millionen Euro flossen seit 1998 in den ehemaligen Kurmainzischen Pack- und Waagehof. Das 1986 gegründete Museum sei eine gelungene Symbiose von Tradition und Moderne und eine wahre Schatzkammer, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) laut Redemanuskript. In Thüringen gibt es rund 200 Museen.Natalja Gontscharowa (1881-1962) zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten der russischen Avantgarde. Nach der Oktoberrevolution lebte sie im Exil in Paris und legte sich nie auf einen Stil fest. Ihre Bilder erzielen auf. Read More..

Russischer Maler Glasunow feiert 80. Geburtstag

Der legendäre Moskauer Maler Ilja Glasunow hat sich an seinem 80. Geburtstag als patriotisches Vorbild für das neue Russland feiern lassen. Der wohl bekannteste zeitgenössische russische Maler stehe wie kaum ein anderer Künstler für «echte Liebe zur Geschichte und Kultur» seines Landes. Das schrieb Kremlchef Dmitri Medwedew in einem Glückwunschtelegramm. Im Westen wurde der am 10. Juni 1930 in Leningrad (St. Petersburg) Geborene als Dostojewski-Illustrator und Porträtkünstler bekannt. Sein Historienbild «Mysterium des 20. Jahrhunderts» war in den 1970er Jahren als «antisowjetische Karikatur» gebrandmarkt worden.Wegen seines nationalen und religiösen Pathos ist der bekennende Monarchist, dem eine staatliche Galerie in Moskau gewidmet ist, umstritten. Zwar sieht sich Glasunow. Read More..

Angermuseum Erfurt für 14 Millionen Euro saniert

Das Angermuseum feiert russisch. Mit der Sonderschau «Natalja Gontscharowa - Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne» öffnet das Haus in Erfurt nach knapp fünf Jahren Sanierung wieder seine Türen. Die Werke kommen aus der Tretjakow- Galerie Moskau. Mit der bis 3. Oktober gezeigten Ausstellung will Direktor Wolfram Morath-Vogel das Museum im Spannungsfeld regionaler Tradition und internationaler Moderne präsentieren. In die umfassende Neugestaltung sind seit 1998 rund 14 Millionen Euro von EU, Bund, Land, Stadt und Stiftungen geflossen, sagte Morath-Vogel am Donnerstag.Das Angermuseum, 1896 von Erfurter Bürgern im ehemaligen Kurzmainzischen Pack- und Waagehof gegründet, besaß bis zur NS-Aktion «Entartete Kunst» 1937 eine der wichtigsten zeitgenössischen Sammlungen. Read More..

Eurovision: Bei den Buchmachern als Favoritin gehandelt sexy Sängerin Safura aus Aserbaidschan

Oslo (ddp). 25 Nationen kämpfen heute Abend (29. Mai, 21.00 Uhr) in Oslo um den Sieg beim Eurovision Song Contest. Für Deutschland tritt die 19-jährige Abiturientin Lena Meyer-Landrut aus Hannover an. Mit ihrem Titel «Satellite» geht sie auf dem 22. Startplatz ins Rennen. Bei den Buchmachern als Favoritin gehandelt wird die Sängerin Safura aus Aserbaidschan. Deutschland gewann den Song Contest bisher erst einmal: 1982 schaffte es Nicole mit dem Ralph-Siegel-Lied «Ein bisschen Frieden» an die Spitze. Im vergangenen Jahr landete das Duo Alex swings Oscar sings und dem Titel «Miss Kiss Kiss Bang» im Finale in Moskau nur auf Platz 20. ddp

Castorf will in Moskau «soziale Wut» spiegeln

Der Berliner Regisseur Frank Castorf (58) will seine erste Inszenierung nach dem Schriftsteller Anton Tschechow in Russland nicht als Demokratie-Lehrstück verstanden wissen. «Ich habe genügend Geschichte in mir und habe eigenen genetischen Müll abzuarbeiten, dass ich nicht anderen sagen möchte, wie Demokratie zu funktionieren hat», sagte der in der DDR geborene Castorf in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Moskau. Der als «Stücke-Zertrümmerer» bekannte Theatermacher eröffnet an diesem Dienstag mit der Komödie «Nach Moskau! Nach Moskau!» das Tschechow-Festival, bei dem bis 30. Juli 24 Stücke zu sehen sind.Die Einladung des provozierenden Intendanten der Berliner Volksbühne sorgt in dem oft noch konservativen Moskauer Kulturbetrieb mit sowjetischen Traditionen. Read More..

Castorf eröffnet in Moskau Tschechow-Festival

Der deutsche Theaterregisseur Frank Castorf sieht seiner ersten Inszenierung nach Werken des russischen Schriftstellers Anton Tschechow (1860-1904) in Moskau «mit großer Spannung» entgegen.«Wenn man etwas bearbeitet, macht man auch immer etwas kaputt», sagte der Intendant der Berliner Volksbühne am Freitag vor Journalisten in Moskau. Castorf wird am 25. Mai das Internationale Tschechow-Festival in der russischen Hauptstadt mit «Nach Moskau, Nach Moskau» feierlich eröffnen. Die Inszenierung enthält Elemente der Tschechow-Stücke «Drei Schwestern» und «Die Bauern». Dass er das Festival zum 150. Geburtstag des russischen Klassikers eröffnen dürfe, sei «eine große Ehre», betonte Castorf. «Ich will das Stück als Komödie inszenieren.»Er sei sich des Risikos bewusst, wolle. Read More..

Lena beginnt am Samstag in Oslo mit den Proben – Experte: Gute Chance für Sängerin beim Grand Prix

Oslo (ddp). Ein Platz unter den ersten Zehn sollte es schon sein für Lena Meyer-Landrut beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Den strebt sie nicht nur selbst an, den erwarten auch ihre Anhänger. Während bei den vergangenen Wettbewerben für die deutschen Teilnehmer das Ziel eher war, nicht auf dem letzten Platz zu landen, scheint dieses Mal eine vordere Platzierung - oder gar ein Sieg - durchaus realistisch. Der letzte deutsche Teilnehmer mit einem Top-Ten-Ergebnis war Max Mutzke. Er landete 2004 auf dem achten Platz, mit einem Song von Stefan Raab. In diesem Jahr hat der umtriebige Entertainer, Musiker und Produzent wieder seine Finger im Spiel - und die Erwartungen an seinen Schützling Lena Meyer-Landrut sind riesig. Buchmacher, Experten, CD-Käufer,. Read More..

Tanzpreis Benois geht an zwei Hamburger

Die Hamburger Weltklasse-Tänzer Hélène Bouchet (29) und Thiago Bordin (27) sind in Moskau mit dem internationalen Ballettpreis Benois de la Danse ausgezeichnet worden. Die beiden Künstler des Hamburg Balletts von John Neumeier wurden bei einem Festakt im Bolschoi-Theater der russischen Hauptstadt mit der renommierten Auszeichnung geehrt. Das meldete die Agentur Itar-Tass. Bouchet erhielt den Preis in der Kategorie «Beste Tänzerin», Bordin wurde als «Bester Tänzer» geehrt. Mit dem «Benois» ehrt die Ballettwelt die wichtigsten Leistungen der Tanzkunst des vergangenen Jahres. Die Auszeichnung wurde 1991 in Moskau vom Internationalen Verband der Choreographen ins Leben gerufen. http://benois.theatre.ru/english

Dresdner Musikfestspiele «Russlandia» beginnen

Mit dem Konzert des Russischen Nationalorchesters Moskau in der Semperoper beginnen am heutigen Mittwoch (19.5.) die Dresdner Musikfestspiele «Russlandia». Auf dem Programm stehen Werke von Sergej Rachmaninow und Peter Tschaikowsky. Am Pult steht Mikhail Tatarnikov, der damit sein Deutschland-Debüt gibt. Als Solist ist Vadim Repin angekündigt. In weiteren Konzerten bis zum 6. Juni gastieren die Academy of St. Martin in the Fields, das Pittsburgh Symphony Orchestra, die Klangkörper des Bolschoi- und des Mariinski- Theaters, Geigerin Baiba Skride, Cellist Mischa Maisky, Bratscher Juri Baschmet und die Pianisten Hélène Grimaud und Murray Perahia. www.musikfestspiele.com