München zeigt Fotografie und Videokunst aus Israel

Fotos von küssenden Großeltern oder von den Eltern am Esstisch werden eigentlich eher im Familien-Album vermutet. Das Jüdische Museum in München stellt sie aber in den Mittelpunkt seiner neuen Ausstellung «Family Files - Zeitgenössische Fotografie und Videokunst aus Israel».Gezeigt werden Fotografien und Videos von 16 israelischen Künstlern - darunter auch das beeindruckende Porträt dreier Schwestern, die ihre Unterarme in die Kamera halten. Darauf sind Nummern aus dem Konzentrationslager Auschwitz zu sehen, die die Reihenfolge zeigen, in der sie dort eingesperrt wurden. Die Künstlerin Vardi Kahana fotografierte dafür ihre Mutter und ihre beiden Tanten.«Die eigene Familie ist bei vielen Künstlern in den Mittelpunkt ihrer Bildbetrachtung gerückt», sagte Museumsdirektor Bernhard. Read More..

Lateinamerika wichtiger Schwerpunkt beim Filmfest

«Mein Papa, der Drogenboss»: Filme aus Lateinamerika spielen beim Filmfest München (25. Juni bis 3. Juli) in diesem Jahr eine wichtige Rolle. Einer der Höhepunkte ist Nicolás Entels Dokumentarfilm «Pecados de Mi Padre (Die Sünden meines Vaters)» über den größten Drogenhändler der Geschichte - den Chef des Medellin-Kartells Pablo Escobar und seinen Sohn. So viele Filme wie noch nie werden in der Lateinamerika-Reihe des Festivals gezeigt, wie die Verantwortlichen mitteilten. 18 Filme feiern ihre Deutschlandpremiere. «Das Kino in dieser Region boomt nicht nur, es explodiert förmlich», sagte Florian Borchmeyer vom Filmfest-Team.Offizieller Schwerpunkt des 28. Filmfestes ist allerdings Indien und die Arbeit der dortigen Filmemacher abseits der Bollywood-Produktionen. Die Retrospektive. Read More..