Albertinum als Haus der Moderne wiedereröffnet

Das Albertinum in Dresden ist als Haus der Moderne wiedereröffnet worden. «Es ist zu einem der modernsten Museen Europas, zu einer Arche der Kunst geworden», sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) bei dem Festakt. Das Domizil der Skulpturensammlung und der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen bietet Kunst von Klassizismus und Romantik bis zur Gegenwart. Es war seit 2004 mit einem Kostenaufwand von 51,2 Millionen Euro aus Landesmitteln saniert und modernisiert worden. Von Sonntag (20.6.) an ist das Albertinum für Publikum offen.In den teils nach historischem Vorbild rekonstruierten Hallen und Bildersälen sind 125 Skulpturen und Plastiken sowie rund 300 Gemälde ausgestellt. Die Antikensammlung wird in einem Gläsernen Schaudepot gezeigt, zwei weitere. Read More..

Abenteuerliche Zeitreise ins römische Trier

Plötzlich werden die antiken Figuren auf den fast 2000 Jahre alten Grabdenkmälern lebendig: Sie plaudern beim Friseur über neuste römische Haartrends, diskutieren in der Schule über Nymphen oder beim Amphoren-Weingelage über Politik. Lateinische Buchstaben wirbeln durch die Luft, römische Wagen rasen vorbei. Eine abenteuerliche Zeitreise ins römische Trier, auf die die neue Multimedia-Schau «Im Reich der Schatten» Besucher des Rheinischen Landesmuseums Trier mitnimmt. Mit einem Inszenierungs-Mix aus Film, Musik und Hörspiel werden die Monumente der «Neumagener Gräberstraße» be- und umspielt - und geben einen bunten Eindruck in den antiken Alltag. Am 22. Juni feiert das Stück seine Deutschland-Premiere.«Dies ist ein einmaliges Projekt, mit dem sicher auch Museumsmuffel angelockt. Read More..

Angermuseum Erfurt mit russischer Moderne eröffnet

Erfurt hat nach fast fünf Jahren sein Kunstmuseum zurück. Mit der Sonderausstellung «Natalja Gontscharowa - Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne» ist das Angermuseum nach Sanierung und Neukonzeption feierlich wiedereröffnet worden. Rund 14 Millionen Euro flossen seit 1998 in den ehemaligen Kurmainzischen Pack- und Waagehof. Das 1986 gegründete Museum sei eine gelungene Symbiose von Tradition und Moderne und eine wahre Schatzkammer, sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) laut Redemanuskript. In Thüringen gibt es rund 200 Museen.Natalja Gontscharowa (1881-1962) zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten der russischen Avantgarde. Nach der Oktoberrevolution lebte sie im Exil in Paris und legte sich nie auf einen Stil fest. Ihre Bilder erzielen auf. Read More..

Der Blick eines Expressionisten auf die Ostsee

Lübeck (dpa)- Der Himmel ist gelb, der Strand lila, die Bäume sind rot und blau. So sah Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), einer der bedeutendsten Maler des deutschen Expressionismus, 1961 das Brodtener Steilufer bei Travemünde in Schleswig-Holstein.Seine Ostseebilder aus den Jahren 1906 bis 1973 sind von diesem Sonntag an bis zum 5. September in gleich zwei Lübecker Museen, dem Museum Behnhaus Drägerhaus und der Kunsthalle St. Annen, zu sehen.Die Lübecker Ausstellung ist Teil eines Gemeinschaftsprojektes «Expressionismus zwischen den Meeren» mit dem Landesmuseum Schloss Gottorf in Schleswig und der Kunsthalle zu Kiel. In Gottorf sind noch bis zum 29. August Bilder von Erich Heckel zu sehen, die Kunsthalle zu Kiel zeigt vom 19. September an eine Max-Pechstein-Retrospektive. Die meisten. Read More..

Bauhaus würdigt T. Lux Feininger

Er ist einer der letzten noch lebenden Bauhäusler: Theodore Lux Feininger. Das Bauhaus Dessau feiert den in den USA lebenden Künstler am 17. Juni anlässlich seines 100. Geburtstages mit einer Hommage. Ehrengast des Abends sei sein Sohn Conrad, teilte die Stiftung Bauhaus Dessau am Donnerstag mit. Theodore, auch T. Lux Feininger genannt, war am Bauhaus in Dessau Schüler bei Josef Albers, László Moholy-Nagy, Paul Klee und Wassily Kandinsky. Später wurde er selbst berühmt, widmete sich zunächst der Fotografie, dann der Malerei.Nach der Schließung des Bauhauses in Dessau ging er nach Paris und siedelte später nach Amerika über. Seit 1935 arbeitete er in New York als Maler und lehrte unter anderem am Sarah Lawrence College, am Fogg-Museum der Harvard University in Cambridge und am. Read More..

Bundesrepublik gibt NS-Raubkunst zurück

Die Bundesrepublik hat mehrere unter NS-Druck verkaufte Kunstwerke an die Erben ihrer einstigen Besitzer zurückgegeben. So erhalten die Nachfahren des Frankfurter Sammler-Ehepaars Martin und Florence Flersheim Gemälde von Hans Thoma, Wilhelm Trübner, Carl Spitzweg und Fritz von Uhde zurück. Sie waren von Florence Flersheim 1938 verkauft worden und befanden sich bisher in deutschen Museen, wie das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen in Berlin mitteilte.Auch mehrere Gemälde aus dem Besitz des ungarischen Barons András Herzog gehen zurück an seine Enkelinnen. Dabei handelt es sich um das Bild eines unbekannten Meisters um 1500, eine Schnupftabakdose aus dem 18. Jahrhundert und ein Gemälde von Georg Pencz, die bisher alle als Leihgaben in Museen waren. Herzog hatte. Read More..

Kolumbianischer Maler Ómar Rayo gestorben

Der kolumbianische Maler und Bildhauer Ómar Rayo ist am Montag im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Der weit über die Grenzen Kolumbiens bekannte Künstler sei noch in ein Krankenhaus der südwestkolumbianischen Großstadt Cali gebracht worden, wo er jedoch nicht mehr gerettet werden konnte, teilte seine Familie mit. Präsident Alvaro Uribe äußerte sich betroffen: «Das ist eine traurige Nachricht.»Rayo wurde vor allem wegen seiner abstrakten geometrischen Arbeiten bekannt. Meist verwendete er Schwarz, Weiß und Rot. 1981 gründete er in seinem Heimatort Roldanillo (Valle del Cauca) ein Museum für Moderne Kunst, das viele seiner Arbeiten aber auch Werke anderer lateinamerikanischer Künstler aus seiner Privatsammlung zeigt. Die Werke Rayos sind in vielen. Read More..

Jeff Koons enthüllt Autokunstwerk

Der US-amerikanische Neopop- und Kitsch-Spezialist Jeff Koons hat einen 500 PS starken BMW-Rennwagen in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Der M3 GT2 soll jedoch vorerst nicht in ein Museum wandern, sondern beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (12. bis 13. Juni) in Frankreich an den Start gehen. Damit wird an eine Tradition angeknüpft, die von den Künstlern Alexander Calder, Frank Stella, Roy Lichtenstein und Andy Warhol initiiert wurde. Auch von ihnen gingen rollende Kunstwerke beim weltberühmten Langstreckenklassikers an den Start.Der BMW-Rennwagen wurden am Mittwoch im Pariser Centre Pompidou erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Jeff Koons hatte ihn dort am Vorabend enthüllt und signiert. Für das Design studierte der US-Künstler nach Angaben von BMW die Geschichte der Rennwagengrafik. Read More..

Herforder stimmen über Kunstwerk ab

Seit Monaten streiten die Herforder über zwei Riesenpylone, die in der nordrhein-westfälischen Stadt aufgestellt werden sollen. Am 13. Juni können die rund 52 000 Wahlberechtigten (ab 16 Jahren) nun darüber abstimmen, teilte das Museum Marta mit. Die rund 5,5 Meter hohen Skulpturen - «Safety Cones» - des US-Künstlers Dennis Oppenheim sind Teil eines Projekts, mit dem die fünf früheren Stadttore wieder ins Bewusstsein gerückt werden sollen. Kauf, Installation und Pflege gewährleistet die ortsansässige Wemhöner-Stiftung. Oppenheims Fiberglas-Skulpturen sollen an das frühere Bergertor erinnern und zehn Jahre lang an der heute vielbefahrenen Kreuzung stehen. Das Konzept «Fünf Tore/Fünf Orte» war 2006 im Museum Marta erarbeitet worden.Der Stadtrat hatte die von Sponsoren finanzierte. Read More..

Norman Foster bleibt auch mit 75 modern

Ganz egal wie das Wetter draußen ist, in der Glaskuppel auf dem Berliner Reichstag herrscht immer ein besonderes Licht. Ähnliche Erfahrungen machen die Besucher des berühmten British Museum in London. Auch wenn es draußen schüttet wie aus Eimern, das Dach des Museums zaubert eine Atmosphäre, als würde draußen die Sonne strahlen. Für beide Lichteffekte ist Norman Foster zuständig. Und mit beiden Bauwerken zeigt der britische Architekt in Perfektion, wofür er bekanntgeworden ist: Sein Händchen für Licht, Helligkeit und Transparenz.Am Dienstag (1.6.) wird Foster 75 Jahre alt, und ist fast gefragter denn je. Seine Gebäude stehen sowieso schon in der ganzen Welt, seinen Namen kennen mittlerweile auch Architektur-Laien. Neben seinem Titel als Lord klebt auch der Begriff «Stararchitekt». Read More..