Weimar zieht seit 125 Jahren Goethe-Verehrer an

Die Klassikerstadt Weimar hat mit einem Festakt ihrer Anfänge als weltweiter Besuchermagnet vor 125 Jahren gedacht. Der letzte Goethe-Enkel stellte einst in seinem Testament die Weichen. Nach dessen Tod im April 1885 ging der schriftliche Nachlass des Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe an Großherzogin Sophie, die kunst- und naturwissenschaftlichen Sammlungen fielen an den Staat Sachsen-Weimar. Bereits am 20. und 21. Juni 1885 gründeten «Förderer und Freunde deutschen Geisteslebens» die Goethe-Gesellschaft, im August wurde das Goethe-Nationalmuseum gegründet. Goethes Handschriften waren für die Forschung frei.Anliegen der heute weltweit 3000 Mitglieder sei wie damals, Goethes «Bedeutung für die moderne Welt aufzuzeigen», sagte der Präsident der Goethe-Gesellschaft, Jochen. Read More..

Weimar feiert Goethe

Weimar im Jubiläumsrausch: An diesem Samstag feiert die Klassikerstadt die Gründung der Goethe-Gesellschaft, des Goethe- und Schiller-Archivs und des Goethe-Nationalmuseums vor 125 Jahren. «In seinem Testament hatte der am 15. April 1885 gestorbene letzte Goethe-Enkel Walther Wolfgang von Goethe die Weichen für diese Entwicklung gestellt», sagte der Präsident der Goethe-Gesellschaft, Jochen Golz, der Nachrichtenagentur dpa. Den handschriftlichen Nachlass seines Großvaters übergab der Enkel an Großherzogin Sophie, das Goethe-Wohnhaus mit den kunst- und naturwissenschaftlichen Sammlungen an den Staat Sachsen-Weimar.«Er hat damit das Erbe in gute Hände gelegt», sagte Golz, der bis zur Pensionierung Direktor des Weimarer Literaturarchivs war. Am 20. und 21. Juni 1885 hatten in Weimar. Read More..

Museen sehen Internet-Kommunikation eher skeptisch

Im Internet mit Besuchern kommunizieren, Blogs pflegen, sich Bewertungsportalen stellen - viele Museen in Deutschland stehen diesen Möglichkeiten noch skeptisch gegenüber.Viele wagen sich nur sehr vorsichtig ins weltweite Netz. «Viele sind nicht gut genug aufgestellt. Sie haben das Internet erst recht spät akzeptiert», sagte Thilo Martini in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Er hat den zweitägigen Kongress «museums and the internet» (mai) organisiert, der am Donnerstag im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg begann.Viele Museen hätten Angst gehabt, eine Web-Präsenz koste sie Besucher. «Doch das hat sich nicht bewahrheitet», sagte der Wissenschaftler. Im Gegenteil: Das Internet sei zum Informationsmedium für die Besucher geworden. Mittlerweile seien die Internetauftritte. Read More..