Die Flick-Geschichte als Dokudrama

Es sollte ein großes Fest werden für die Berliner Museen, doch daraus wurde nichts. Als Friedrich-Christian Flick seine Sammlung zeitgenössischer Kunst der Hauptstadt zur Verfügung stellte, brach ein Sturm des Protests los. Hinter der großzügigen Geste verbarg sich ein vergiftetes Erbe. Die Bilder seien mit «Blutgeld» bezahlt worden, mit dem Gewinn aus der Ausbeutung Zehntausender Zwangsarbeiter, der Sammler wolle das Geld seines Großvaters nur reinwaschen, meinten die Kritiker. Der lange Schatten des einstigen Stahlkönigs Friedrich Flick hatte nun auch den Enkel erreicht.Der Skandal um die Sammlung Flick ist das letzte Kapitel in der fast 100 Jahre dokumentierenden Geschichte über «Macht und Untergang des Hauses Flick», wie das zweiteilige Dokudrama heißt. Arte zeigt es an diesem. Read More..

Dieb wollte gestohlene Bilder verkaufen

Die Kunstwerke sind wieder da, doch der Täter ist weiter auf freiem Fuß: Knapp zwei Tage nach einem rätselhaften Kunstraub im Nürnberger Kunsthaus sind die beiden gestohlenen Werke des Künstlers Gerhard Wendland (1910-1986) wieder aufgetaucht.Der Dieb habe das Gemälde und die Lithographie einem Galeristen in Nürnberg zum Kauf angeboten, meldete die Kriminalpolizei. Dieser habe umgehend die Polizei verständigt. Die Bilder konnten zwar sicher gestellt werden, doch der Täter war am Mittwoch noch nicht gefasst.Wie der Dieb es geschafft hatte, trotz Wachpersonal, Alarmanlage und Videoüberwachung die Werke zu stehlen, war weiterhin unklar. Man habe im Kunsthaus keinerlei Schäden, die auf einen Einbruch hindeuten, festgestellt, sagte Polizeisprecher Robert Sandmann.Unerklärlich war der. Read More..

Ausstellung zu «Ost-Umsiedlung»: Mit Zug DA 1405 in den Tod

Sie waren als «Sonderzüge» getarnt, die Transporte selbst als «Ost-Umsiedlung» verharmlost: Millionen von Juden hat die Reichsbahn während der Nazi-Zeit in überfüllten Güterzügen in die Vernichtungslager in Osteuropa gebracht. Mit der «Logistik des Rassenwahns» setzt sich nun eine Sonderausstellung im Dokumentationszentrum auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände auseinander. Die bedrückende Schau schildert detailliert die Willfährigkeit, mit der die Reichsbahn und ihre Mitarbeiter der Hitler-Diktatur zu Diensten waren. Mit neuen historischen Erkenntnissen über die Rolle der Bahn wartet die Ausstellung zwar nicht auf, wie Museumsleiter Christian Täubrich bei einer Vorbesichtigung zugab. Was die Ausstellung sehenswert macht, ist nach Einschätzung der ersten Besucher. Read More..

Post muss Briefkästen der Konkurrenz dulden

Briefkästen der Deutschen Post <DPW.ETR> sind keine Platzhirsche. Die Post muss es nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs hinnehmen, wenn die Konkurrenz ihre eigenen Briefkästen unmittelbar neben den traditionell gelben Kästen der Post oder direkt vor deren Filialen aufstellt.Dies hatte die Post eigentlich einem Briefzustelldienst verbieten wollen, der in Nürnberg mehr als 50 rot lackierte Briefkästen platzierte - jeden zweiten davon direkt neben einer Filiale oder einem Post-Briefkasten, dazu sind beide Briefkasten-Versionen gleich hoch. Egal, entschied der I. Zivilsenat des BGH, der für das Wettbewerbsrecht zuständig ist. Die roten Briefkästen unterschieden sich klar von den gelben der Post.Die Post ist dagegen überzeugt, dass die Kunden durch die beiden Varianten in unmittelbarer. Read More..

[Crime] Haftbefehl gegen Nürnberger U-Bahn-Schläger erlassen

Nach der brutalen Attacke auf einen 17-Jährigen in der Nürnberger U-Bahn hat eine Ermittlungsrichterin gegen den mutmaßlichen Täter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Der 24-Jährige könne der rechtsextremen Szene zugeordnet werden, teilte die Polizei am Samstag mit. Sein bei der Auseinandersetzung schwer verletztes Opfer gehöre wohl der linksextremen Szene an. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern hatte am Mittwochmittag in einem Zug der Linie 2 begonnen und sich auf den Bahnsteig verlagert. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll zunächst der 17-Jährige die Begleiterin des Täters beleidigt und bedroht haben. Daraufhin habe der 24-Jährige mit einem Faustschlag reagiert, hieß es. Der Täter flüchtete daraufhin. Weitere Einzelheiten zum Tatgeschehen könnten. Read More..