Vorhang auf für restauriertes Teatro Colón

Schmuckstück zum argentinischen Staatsgeburtstag: Das weltberühmte Opernhaus Teatro Colón in Buenos Aires wird nach einer grundlegenden Restaurierung gerade noch rechtzeitig am Vorabend des 200. Jahrestages des Beginns der Unabhängigkeit des südamerikanischen Landes wiedereröffnet.Um das Flaggschiff der überaus reichen Kulturszene der Millionenmetropole wieder auf den Hochglanz der Belle Epoque zu bringen, haben die Verantwortlichen es an nichts fehlen lassen. Weder an Geld noch an Querelen noch an Verzögerungen: Umgerechnet etwa 80 Millionen Euro, mehrere Architekten und eine vier mal so lange Bauzeit wie vorgesehen. Aber das alles ist vergessen, wenn der Prachtbau am Pfingstmontag (24.5.) mit einer Licht- und Musikshow wieder für die Öffentlichkeit zugänglich wird.Die Wiederöffnung. Read More..

Wuppertaler Bühnen mit 19 Premieren

Noch unberührt von der bedrohlichen Finanzkrise haben die Wuppertaler Bühnen für die kommende Spielzeit ehrgeizige Pläne. Elf Schauspiel- und acht Opernpremieren, darunter drei Uraufführungen, stehen auf dem neuen Programm der beiden Spielstätten. Einschränkungen angesichts der Finanznot der Stadt Wuppertal gebe es 2010/11 «überhaupt nicht», sagte Schauspielintendant Christian von Treskow am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Wuppertaler Bühnen - Opernhaus und Kleines Schauspielhaus - hätten Planungssicherheit bis zum Jahr 2012.Beim Musiktheater steht die Türkei im Mittelpunkt - aber nicht mit den typischen Themen wie Migration und Integration, betonte Opernintendant Johannes Weigand. Joseph Haydns Werk «Unverhofft in Kairo» gehört zu dem im 18. Jahrhundert sehr beliebten. Read More..

Der Ernst von Siemens Musikpreis wird seit 1973 verliehen und gilt als «Nobelpreis der Musik»

München (ddp). Der Dirigent und Komponist Michael Gielen ist am Mittwochabend in München mit dem Ernst von Siemens Musikpreis 2010 ausgezeichnet worden. Der 82-jährige Künstler erhielt den mit 200 000 Euro dotierten Preis für sein Lebenswerk. Gielen habe als einer der wenigen Dirigenten das Musikleben nicht bedient, sondern «maßgeblich mit gestaltet und verändert», urteilte die Jury. Er habe Musik nie als «Genussmittel» verstanden, sondern immer versucht, in seinen Interpretationen «Verstörungspotenziale» und «Normverstöße» herauszuarbeiten. Die Stiftung hob auch Gielens lebenslangen Einsatz für die zeitgenössische Musik hervor. Der Komponist und langjährige Wegbegleiter Gielens,. Read More..