Nussbaum-Haus prüft Exponate auf Fälschungen

Nach dem Fund eines gefälschten Gemäldes will das Nussbaum-Haus in Osnabrück weitere Exponate auf ihre Echtheit untersuchen lassen. «Bei Einzelnen soll noch mal geprüft werden», sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Es ginge aber wohl nur um eine Hand voll der insgesamt 180 Werke. Seit Mittwoch muss sich vor dem Berliner Landgericht eine Fälscherbande verantworten. Sie soll unter anderem das Gemälde «Stillleben mit Puppe und Pampelmuse» für 200 000 Euro an die Nussbaum-Foundation verkauft haben.«Es muss nicht die gesamte Sammlung geprüft werden, dafür gibt es keinen Anlass. Viele Bilder sind über jeden Zweifel erhaben», sagte Jürgensen. Das angeblich 1943 entstandene Bild des 1944 in Auschwitz ermordeten. Read More..

PEN-Zentrum: Schriftsteller tausendfach bedroht

Weltweit werden immer mehr Fälle unterdrückter Autoren bekannt. «Die Länder sind durchsichtiger geworden», sagte der Präsident der Schriftstellervereinigung PEN-Zentrum Deutschland (Darmstadt), Johano Strasser, der Nachrichtenagentur dpa. «In China passiert nichts, was nicht über das Internet herauskommt. Länder können sich nicht mehr abschotten.» Die Zahl bedrohter Schriftsteller und Journalisten gehe in die Tausende. «Die Dunkelziffer ist groß.»Das Schicksal dieser Autoren ist ein Thema der Jahrestagung des deutschen PEN von Donnerstag bis zu diesem Sonntag in Osnabrück. Erwartet werden dazu drei auch in Deutschland lebende und in ihrer Heimat unterdrückte Autoren: Pinar Selek (Türkei), Khalil Rostamkhani (Iran) und Zhou Qing (China). Angemeldet haben sich rund 120 Autoren.In. Read More..

[Fussball] Fussballhimmel Osnabrueck: «Flankengötter» und die Kirche

Dass es «Flankengötter» gibt, steht für viele Fußballfans außer Frage. Doch Fußball und Religion haben mehr Gemeinsamkeiten als viele ahnen. Pünktlich zur WM in Südafrika nimmt sich jetzt die katholische Kirche dieses Themas an: In einer «Fußballhimmel»-Ausstellung im Diözesanmuseum in Osnabrück wird die Beziehung zwischen Kirche und Fußball in unterschiedlichsten Aspekten beleuchtet. Zu sehen sind unter anderem Jürgen Klinsmanns Trainingsanzug von 2006, Victoria und David Beckham als «Heilige Familie», die Hostienschale der Kapelle auf Schalke oder signierte Fußballschuhe der «Helden von Bern». Die Schirmherrschaft der Ausstellung hat der Wolfsburger Stürmer Grafite übernommen. www.fussballhimmel-osnabrueck.de