[Web] Google: Ärger in Frankreich mit Datenabgreifen

Nach Deutschland bekommt Google <GOOG.NAS> <GGQ1.ETR> jetzt auch in Frankreich Ärger wegen des Abgreifens persönlicher Daten bei seinem Street-View-Projekt. Der Internetkonzern hatte neben den Fotos von Häusern auch systematisch die Wifi-Netze registriert und ungeschützt gesendete Daten auf einem Server in den USA gespeichert. Darunter können auch Passwörter und Kreditkartendaten sein. "Das ähnelt dem Abhören von Telefongesprächen", sagte Alex Türk, der Präsident der Datenschutzbehörde CNIL, laut dem Finanzblatt "La Tribune" (Freitag). "Google hat sehr wohl Passwörter für den Zugang zu E-Mail- Briefkästen gespeichert", erklärte das CNIL. "Google hat Teile der Inhalte elektronischer Botschaften aufgenommen." Das CNIL fordert von Google nun, alle gesammelten "Daten. Read More..

— WLAN richtig absichern: So vermeiden Nutzer Ärger

Auch Privatleute sollten ihr WLAN gegen unbefugte Zugriffe schützen. Das heimische Funknetzwerk so sicher zu machen, dass nicht jeder x-beliebige Nachbar hinein und damit ins Internet kann, ist dabei keine schwierige Wissenschaft. Das sagt der IT-Sicherheitsexperte Erik Tews von der TU Darmstadt am Mittwoch (12. Mai). Wichtig ist der Schutz vor allem, um rechtlichen Ärger zu vermeiden, falls ein Dritter den Zugang zum Beispiel für illegale Musikdownloads nutzt. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor (Az.: I ZR 121/08, Urteil vom 12. Mai). Es genügt, das Netzwerk einmalig mit den für Privatleute zugänglichen Mitteln zu schützen - so legt Tews das Urteil aus. Die Sache dürfte daher in der Regel in einer Viertelstunde erledigt sein. Die entsprechenden Einstellungen. Read More..

BGH: Haftung bei Urheberrechtsverletzung

Karlsruhe (ddp). Internetnutzer müssen ihren WLAN-Anschluss durch ein persönliches Passwort vor dem unberechtigten Zugriff durch Dritte schützen. Andernfalls haften sie, wenn Fremde über einen unzureichend gesicherten Zugang eines solchen drahtlosen lokalen Funknetzes urheberrechtlich geschützte Werke herunterladen oder verbreiten - etwa Musiktitel. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Mittwoch entschieden. Auf Schadenersatz könnten private Anschlussinhaber von der Musikindustrie in einem solchen Fall zwar nicht in Anspruch genommen werden. Ihnen drohe aber die Erstattung von Abmahnkosten in einer Höhe von maximal 100 Euro. Zudem könnten sie auf Unterlassung - also auf Schließung der Sicherheitslücke - in Anspruch genommen werden.. Read More..