Blumen für Polke – Feldmann-Retro in Düsseldorf

In dem ab Samstag (bis 22. August) präsentierten Überblick über rund 40 Schaffensjahre entpuppt sich Hans-Peter Feldmann mit seinen Installationen aus Alltagsgegenständen oder Collagen eigener und gefundener Fotos als listiger «Eulenspiegel» der Kunstszene.Ein Strauß fahlbunter Wicken in trüber Glasvase auf einem Museumssockel, daneben ein Stuhl in zweifelhaftem Bauernhaus-Stil: «1941-2010 Sigmar Polke» verkündet die Beschriftung. Den Erinnerungsort an den gerade gestorbenen Künstlerkollegen Polke hat Hans-Peter Feldmann direkt an den Eingang seiner großen Retrospektive in der Düsseldorfer Kunsthalle platziert. Oftmals halten sich in Feldmanns kuriosen Arrangements, wie beim letzten Gruß an Polke, Humor und Horror subtil die Waage. Eine sensible Portion Hintersinn machte die. Read More..

Maler Sigmar Polke gestorben

In Deutschlands Kunstszene gehörte Sigmar Polke seit jeher zu den «Geheimnisvollen»: Kaum jemand kannte den stillen Star, dessen Werk nahe der Pop-Art voller ästhetischer und technischer Kapriolen ist. Selbst für prominente Museums-Chefs und Kuratoren war der 1941 in Niederschlesien geborene Wahlkölner nur schwer erreichbar, Porträtfotos existieren kaum. Am Freitag starb Sigmar Polke, der mit seinem Lehrer Beuys, mit Richter, Baselitz und Immendorff, die Kunstlandschaft der jüngeren Zeit geprägt hat. Er wurde 69 Jahre alt. Trotz dieser großen Namen «war Polke vielleicht die wichtigste Figur der deutschen Nachkriegskunst», sagte Kasper König, Direktor des Kölner Museums Ludwig, am Freitag.Vor vier Jahrzehnten kreierte Polke gemeinsam mit seinen Künstlerkollegen Konrad Fischer. Read More..