Nussbaum-Haus prüft Exponate auf Fälschungen

Nach dem Fund eines gefälschten Gemäldes will das Nussbaum-Haus in Osnabrück weitere Exponate auf ihre Echtheit untersuchen lassen. «Bei Einzelnen soll noch mal geprüft werden», sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Es ginge aber wohl nur um eine Hand voll der insgesamt 180 Werke. Seit Mittwoch muss sich vor dem Berliner Landgericht eine Fälscherbande verantworten. Sie soll unter anderem das Gemälde «Stillleben mit Puppe und Pampelmuse» für 200 000 Euro an die Nussbaum-Foundation verkauft haben.«Es muss nicht die gesamte Sammlung geprüft werden, dafür gibt es keinen Anlass. Viele Bilder sind über jeden Zweifel erhaben», sagte Jürgensen. Das angeblich 1943 entstandene Bild des 1944 in Auschwitz ermordeten. Read More..

«Sold Out»: Drama über Rumäniendeutsche

München (dpa) ­ Das Telefon im Kühlschrank steht als Symbol für die Schikanen, die eine deutschstämmige Familie im Rumänien Ceaucescus ertragen muss. Weil der Geheimdienst Securitate ständig mithört, wandert die technische Errungenschaft bei jedem verfänglichen Gespräch zurück ins Eisfach. Um derlei traurige Absurditäten eines autoritären Systems dreht sich das Stück «Sold Out» der jungen Rumänin Gianina Carbunariu, das am Mittwochabend - von der Autorin inszeniert - an den Münchner Kammerspielen eine freundlich beklatschte Premiere feierte.Im Mittelpunkt von «Sold Out» stehen ein deutschstämmiges Ehepaar und seine pubertierende Tochter, die sich die Ausreise aus dem kommunistischen Land mühsam erkaufen müssen. Von dem florierenden Geschäft mit den Ausreisegenehmigungen. Read More..