Nussbaum-Haus prüft Exponate auf Fälschungen

Nach dem Fund eines gefälschten Gemäldes will das Nussbaum-Haus in Osnabrück weitere Exponate auf ihre Echtheit untersuchen lassen. «Bei Einzelnen soll noch mal geprüft werden», sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Es ginge aber wohl nur um eine Hand voll der insgesamt 180 Werke. Seit Mittwoch muss sich vor dem Berliner Landgericht eine Fälscherbande verantworten. Sie soll unter anderem das Gemälde «Stillleben mit Puppe und Pampelmuse» für 200 000 Euro an die Nussbaum-Foundation verkauft haben.«Es muss nicht die gesamte Sammlung geprüft werden, dafür gibt es keinen Anlass. Viele Bilder sind über jeden Zweifel erhaben», sagte Jürgensen. Das angeblich 1943 entstandene Bild des 1944 in Auschwitz ermordeten. Read More..

Marion Breckwoldt erhält Schauspielpreis

Der mit 10 000 Euro dotierte Rita-Tanck-Glaser-Schauspielpreis geht in diesem Jahr an Marion Breckwoldt. «Das Spiel von Marion Breckwoldt zeichnet eine bezwingende Präsenz aus. Hinter einer robust und widerstandsfähig anmutenden Fassade verbirgt sie immer auch das große Vermögen zart und verletzbar zu agieren», heißt es in der Begründung der Jury. Die gebürtige Hamburgerin Breckwoldt (52) besuchte die Hochschule für Musik und Theater, danach folgten Engagements am Wiener Burgtheater, den Münchner Kammerspielen und am Hamburger Schauspielhaus. Hier spielte sie Elida in «Die Frau vom Meer» und ist derzeit in den Produktionen «Marat, was ist aus unserer Revolution geworden?», «Calypso» und «Pornographie» zu sehen. www.schauspielhaus.de