Von Buenos Aires bis «Nueva York»

Als die lateinamerikanische Literatur einst ihren Siegeszug in die Welt antrat, da war es der Zauber ferner Tropen, der die Leser in Europa und Nordamerika in seinen Bann schlug. Der Kolumbianer Gabriel García Márquez führte mit «Hundert Jahre Einsamkeit» das mythische Urwalddorf Macondo in die Weltliteratur ein. Mit ihm und seiner Generation ist der Begriff des «Magischen Realismus» verbunden.Jüngere Latino-Autoren haben damit nicht mehr viel im Sinn. Sie sagen «Basta» zum Magischen Realismus und widmen sich lieber der Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts. 36 Kurzgeschichten hat die Hispanistin Michi Strausfeld jetzt in einer Anthologie zusammengestellt. «Schiffe aus Feuer» heißt der Band. Die 13 Autorinnen und 23 Autoren stammen aus 14 verschiedenen Ländern des spanischsprachigen. Read More..