Appetit auf ‚Le Monde‘ – Mehrere Investoren

Der Zeitungskrise zum Trotz weckt der Verlag der Pariser Abendzeitung "Le Monde" den Appetit finanzstarker Investoren. "Die Gruppe ist saniert", erklärte Generaldirektor David Guiraud dem "Journal du Dimanche" (Samstag). "Mit einem Beitrag neuer Investoren von 60 bis 70 Millionen Euro kann die Gruppe ihre Entwicklung wieder aufnehmen." Bei der Kapitalerhöhung werden die Redakteure erstmals die Kontrolle über das Blatt verlieren.Bisher haben fünf Investoren Interesse gezeigt, über eine Kapitalerhöhung in die Gruppe La Vie-Le Monde einzusteigen. Andere sind in Lauerstellung. Der an der Monde beteiligte Medienkonzern Lagardere <LAG.FSE> <PMMB.PSE> will an der Kapitalerhöhung nicht teilnehmen. Als Favorit galt bisher die spanische Prisa-Gruppe ("El Pais"), die schon 15,01 Prozent. Read More..

ROUNDUP 2: iPad-Fieber erreicht Deutschland – Andrang vor Apple-Läden

Der Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers iPad hat am Freitag für Andrang vor Apple-Geschäften <AAPL.NAS> <APC.ETR> in Deutschland gesorgt. Jeweils einige Hundert Apple-Fans versammelten sich bereits in den frühen Morgenstunden. Auch aus den acht weiteren Ländern, in denen die iPads an den Start gingen, wurden Schlangen vor den Geschäften gemeldet.Vor allem die Medienbranche erhofft sich von dem kompakten Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm einen Durchbruch für ihr digitales Geschäft. In Deutschland starteten mehrere Verlage - darunter der Springer-Konzern und der "Spiegel" - zur Markteinführung speziell angepasste Versionen ihrer Inhalte.Neben den Apple-Stores konnte man das iPad in Deutschland auch in Elektronik-Märkten und beim Apple-Partner Gravis. Read More..

— iPad-Fieber erreicht Deutschland

Der Verkaufsstart des neuen Tablet-Computers iPad hat am Freitag für Andrang vor Apple-Geschäften in Deutschland gesorgt. Jeweils einige Hundert Apple-Fans versammelten sich in Hamburg, Frankfurt und München bereits in den frühen Morgenstunden. Auch aus den acht weiteren Ländern, in denen die iPads an den Start gingen, wurden Schlangen vor den Geschäften gemeldet. Vor allem die Medienbranche erhofft sich von dem kompakten Gerät mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm einen Durchbruch für ihr digitales Geschäft. In Deutschland starteten mehrere Verlage - darunter der Springer-Konzern und der «Spiegel» - zur Markteinführung speziell angepasste Versionen ihrer Inhalte. Neben den Apple-Stores konnte man das iPad in Deutschland auch in Elektronik-Märkten und beim Apple-Partner. Read More..

Stefan Aust: «Große Aufmerksamkeit» hat Projekt geschadet

Frankfurt/Main (ddp). Die «große Aufmerksamkeit» hat nach Einschätzung von Journalist Stefan Aust seinem Magazin-Projekt «sicher geschadet». «Das war mir immer klar», sagte der ehemalige «Spiegel»-Chefredakteur der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Freitagausgabe). «Wir arbeiten seit mehr als einem Jahr an dem Projekt, da habe ich mich gewundert, wie wenig anfangs durchgesickert ist», fügte er hinzu. Er selbst habe Medienjournalisten niemals etwas Konkretes gesagt. Da habe es viele Mutmaßungen gegeben. «Und dann hat Bodo Hombach von der WAZ zum erstem Mal Einzelheiten verkündet. Dafür hatte er aber sicher seine Gründe.» Er wolle das gar nicht kritisieren, sagte Aust. In. Read More..

Axel Springer profitiert von Werbeaufschwung

Der Aufschwung auf den Werbemärkten hat dem Medienhaus Axel Springer <SPR.ETR> ("Bild", "Die Welt") einen guten Start in das Jahr 2010 beschert. In den ersten drei Monaten des Jahres stieg der Konzernumsatz um sieben Prozent auf 663,7 Millionen Euro. Der um nicht operative Sondereffekte bereinigte Konzernüberschuss legte um 77,4 Prozent auf 34,9 Millionen Euro zu, wie Axel Springer am Dienstag mitteilte. Unter dem Strich waren im Vorjahresquartal zwar 213 Millionen Euro ausgewiesen worden; dahinter standen aber zum einem großen Teil Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen an Regionalzeitungen.Durch das Wachstum bei den digitalen Medien konnte Axel Springer rückläufige Erlöse in den Printsegmenten deutlich überkompensieren. Für das Gesamtjahr hob Axel Springer die Prognose an. Read More..

Architekturpreis für Luther-Geburtshaus

Der 3,7 Millionen-Euro-Umbau von Martin Luthers Geburtshaus in Eisleben gilt in der Architektenszene als besonders gelungen. Der Bund Deutscher Architekten (BDA) verlieh dem Springer Architekten (Berlin) und der Stiftung Luthergedenkstätten nun die «Nike für die beste Raumbildung», wie die Stiftung am Montag mitteilte. Der BDA würdigte, dass die gewachsene Architektur in der Stadt in Sachsen-Anhalt respektvoll aufgenommen wurde und die alten und neuen Ensemble-Teile ein «wirkungsvolles Raumerlebnis» schaffen.Das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählende Geburtshaus des Reformators Martin Luther (1483-1546) war Mitte des 15. Jahrhunderts gebaut und zwischen November 2005 und März 2007 um einen Anbau in dänischem Backstein erweitert worden. Seitdem beherbergt es die Dauerausstellung «Von. Read More..

ROUNDUP: Springer und WAZ ziehen sich von Austs Wochenmagazin zurück

Die Axel Springer AG <SPR.ETR> und die WAZ-Gruppe ziehen sich aus der Entwicklung eines neuen, wöchentlichen Nachrichtenmagazins zurück. Als Grund für ihren Ausstieg "als potenzielle Gesellschafter" nannten sie das "gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld". Beide Verlage bedauerten, dass sie "daher von der Realisierung einer attraktiven journalistischen Idee Abstand nehmen müssen". Der ehemalige "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust arbeitet seit einigen Monaten mit einem renommierten Journalistenteam an dem Projekt, das den Arbeitstitel "Woche" trägt. Aust werde das Projekt mit anderen Partnern fortsetzen, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme am Donnerstag.Aust erklärte der Nachrichtenagentur dpa: "Das ist für mich keine Überraschung und das ist auch nicht das Ende des Projekts.. Read More..

[Medien] Tag der Pressefreiheit: «Die Welt» erscheint mit leerer Titelseite

Die Zeitungen «Die Welt» und «Welt kompakt» wollen anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am Montag mit einer leeren Titelseite herauskommen. Stattdessen sei nur eine kleine Anzeige von «Reporter ohne Grenzen» zu sehen, die auf die weltweite Bedeutung und den Stellenwert der Pressefreiheit aufmerksam mache, teilte ein Sprecher der Axel Springer AG am Sonntag in Berlin mit. Die tagesaktuellen Titelseiten erschienen an diesem Tag auf der dritten Seite. Der Chefredakteur aller «Welt»-Titel, Jan-Eric Peters, sagte, Pressefreiheit sei «überlebenswichtig für jede Demokratie, aber leider keineswegs selbstverständlich. Das wollen wir mit der außergewöhnlichen Aktion in Erinnerung rufen.» Die Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten seien in Deutschland vergleichsweise. Read More..

Medien: Neues Nachrichtenmagazin des früheren «Spiegel»-Chef Aust: Projekt soll »ohne eine wirtschaftliche Perspektive« nicht gestartet werden

An dem geplanten neuen Nachrichtenmagazin des früheren «Spiegel»-Chefredakteurs Stefan Aust will sich trotz bisheriger öffentlicher Dementis mit 20 Prozent angeblich auch die Gruppe von Zeitungsverleger Dirk Ippen beteiligen. Das gehe aus Beschlussvorlagen hervor, berichtete das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Sonntag. Die Essener WAZ-Gruppe soll demnach 20 Prozent der Anteile halten, die Axel Springer AG 52 und Aust 8 Prozent. Ippen sei unter anderem dabei, weil für das Magazin in den Tageszeitungen der drei Verlage geworben werden soll und man «quer durch die Republik« präsent sein möchte, zitierte der »Spiegel« einen nicht namentlich genannten Beteiligten. Unterdessen hätten Springer-Chef Mathias Döpfner, WAZ-Geschäftsführer Bodo Hombach und Ippen vereinbart, dass. Read More..

Nach der Absage von Springers «B.Z. am Abend» verzichtet auch DuMont Schauberg auf neue Hauptstadt-Zeitung

Nach der Absage von Springers «B.Z. am Abend» in Berlin verzichtet auch die Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg auf ihre neue, für die Hauptstadt angekündigte Zeitung. «Damit hat sich das Thema glücklicherweise für uns erledigt», sagte DuMont-Vorstand Konstantin Neven DuMont am Donnerstag in Köln. Die Axel Springer AG hatte zuvor mitgeteilt, nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Grundlagen des Projekts habe der Verlag entschieden, einen Markttest des Blattes derzeit nicht weiter zu verfolgen. Springer hatte in Berlin mit dem geplanten Markttest für Unruhe im regionalen Blätterwald gesorgt. Am Dienstag war bekanntgeworden, dass der Verlag ab Montag (19. April) in den drei Ost-Berliner Stadtteilen Hohenschönhausen, Marzahn und Hellersdorf neben dem Stammtitel. Read More..