Maler Sigmar Polke gestorben

In Deutschlands Kunstszene gehörte Sigmar Polke seit jeher zu den «Geheimnisvollen»: Kaum jemand kannte den stillen Star, dessen Werk nahe der Pop-Art voller ästhetischer und technischer Kapriolen ist. Selbst für prominente Museums-Chefs und Kuratoren war der 1941 in Niederschlesien geborene Wahlkölner nur schwer erreichbar, Porträtfotos existieren kaum. Am Freitag starb Sigmar Polke, der mit seinem Lehrer Beuys, mit Richter, Baselitz und Immendorff, die Kunstlandschaft der jüngeren Zeit geprägt hat. Er wurde 69 Jahre alt. Trotz dieser großen Namen «war Polke vielleicht die wichtigste Figur der deutschen Nachkriegskunst», sagte Kasper König, Direktor des Kölner Museums Ludwig, am Freitag.Vor vier Jahrzehnten kreierte Polke gemeinsam mit seinen Künstlerkollegen Konrad Fischer. Read More..

Schumann in Düsseldorf – komplett und international

Im Juni jährt sich der Geburtstag des romantischen Komponisten Robert Schumann zum 200. Mal. In Düsseldorf trat er 1850 seine einzige feste Stelle als städtischer Musikdirektor an - und dort feiert man ihn nun ein ganzes Jahr lang. Bis Silvester soll tatsächlich alles erklungen sein, was Schumann jemals komponiert hat. Einen Höhepunkt erreicht das Gedenkjahr nun beim «Schumannfest Düsseldorf» (28. Mai bis 14. Juni).Das Festival will vor allem den progressiven Romantiker würdigen und neue Perspektiven auf sein Schaffen eröffnen, erklären die Veranstalter. Exemplarisch stehe dafür das Lied-Programm «Von fremden Ländern und Menschen», dessen Titel auf das gleichnamige erste Klavierstück aus den «Kinderszenen» anspielt. Der amerikanische Star-Bariton Thomas Hampson hat die Schirmherrschaft. Read More..