Von Fußballmuffeln und Fans 2.0

Jetzt geht es wieder los, das Geballer und Geplänkel, das Gegröle und Genöle: Fußball-Weltmeisterschaft. Ein Horror für Millionen Menschen in Deutschland. Wenn sich die Gespräche im Treppenhaus, Supermarkt oder Büro nur noch um die WM drehen, fühlen sich viele belästigt. Sie wollen kein verordnetes Fußballfieber, sondern einfach nur ihre Ruhe.Ein alter Witz lautet, dass es in Deutschland 82 Millionen Bundestrainer gibt. Wirklich zum Lachen. Das könnte den Fans so passen. Das Interesse an ihrem Sport ist aber weit geringer als viele von ihnen denken.Ein kleines Rechenspiel, das Fußball-Muffel gerne anführen: Laut Einschaltquoten-Statistik von Media Control gehören zu den meistgesehenen Spielen, die es je gab, das WM-Halbfinale Deutschland-Italien 2006 (durchschnittlich 29,66 Millionen. Read More..

Kreuzberger Nächte sind manchen zu lang

Für Dolce Vita in Kreuzberg braucht es kaum mehr als Pizza in Pappschachteln und Wein aus dem Supermarkt. Wer früh am Abend da ist, erobert sich zum Sitzen einen Poller auf der Admiralbrücke. Der Rest der Leute lässt sich auf dem Pflaster mitten auf der Straße nieder. Ein Mann verkauft Bier aus einem Bollerwagen. Der Geruch von Döner und Joints liegt in der Luft, als der erste Trommler zur Bongo greift.Etwas unsicher stehen zwei Engländerinnen zwischen den Sitzenden. Sie haben in einem Internetforum gelesen, dass die Brücke ein guter Ort «zum Chillen» sei und man Leute kennenlernen könne, womöglich sogar Berliner.Sie sind nicht die einzigen, die das gehört haben. Auf Flyern von Billigfluglinien wird die Admiralbrücke Rucksack-Touristen und anderen als Party-Ort angepriesen. Auch. Read More..