[Feature] Fussball-WM: Berlin eröffnet die Public-Viewing-Saison eröffnet – WM-Fernsehen im Freien wird zum Trend

Das wespenschwarmartige Dröhnen der Vuvuzelas hallt durch menschenleere Straßen. Aus Barfenstern und Imbissbuden dringt nur eine Stimme, es fallen immer wieder dieselben Namen. Das wird das Hintergrundgeräusch der kommenden vier Wochen sein. Denn als die Fußball-Weltmeisterschaft am Sonntagabend auch für Deutschland beginnt, gibt es kaum einen Asia-Schnellimbiss, der nicht wenigstens einen ordentlichen Flachbildfernseher organisiert hat. Fußballabstinenz schadet dem Geschäft. Wer die großen Menschenmengen schätzt, sieht das Spiel gegen Australien in den Beach Bars am Hauptbahnhof oder im Tiergarten, im Hof der Kulturbrauerei oder gleich im Olympiastadion. Wer aber dem bedeckten Himmel nicht ganz traut, geht einfach um die Ecke in die nächste Bar, wie Naomi. «Ein bisschen unheimlich,. Read More..

Club Soho House bekommt Ableger in Berlin

Früher war es ein Kaufhaus, dann in den Händen der Nazis, nach dem Krieg SED-Parteizentrale. Das imposante Eckhaus in der Berliner Torstraße Nummer 1 stand seit Mitte der 90er Jahre fast 15 Jahre leer. Ab 10. Mai soll sich dort die Kreativ-Szene tummeln. Dann öffnet der Club Soho House nach London, New York und Hollywood seinen ersten Ableger in Deutschland. Nach britischem Vorbild sind bestimmte Bereiche wie die Dachterrasse mit dem Pool nur für Mitglieder zugänglich. Elitär soll es in dem Club aber nicht zugehen. Hotel und Sauna sind für jedermann geöffnet. Als Hotelgast wird man Club-Mitglied auf Zeit. Die Mitgliedschaft kostet 75 Euro pro Monat für das Berliner Soho House, 100 Euro für alle Soho-Häuser weltweit.