«Carmen» als Musical in Hersfeld uraufgeführt

Man stelle sich vor: Es ist Weltpremiere - und das Publikum pfeift drauf. Applaus spendete es aber schon für die zweite der drei großen Premieren bei den 60. Bad Hersfelder Festspielen. Einige Zuschauer erhoben sich voller Begeisterung von den Sitzen, einige wenige warfen Blumen auf die Bühne. Doch die Akteure schauten nach der Uraufführung von «Carmen - Ein deutsches Musical» am späten Mittwochabend auf spärlich besetzte Reihen. Dabei hat das Stück das Potenzial zum Publikumsmagneten.«500 freie Plätze fand ich merkwürdig», sagte der Star des Abends. Anna Montanaro war enttäuscht darüber, dass es in der mehr als 1500 Zuschauer fassenden Stiftsruine «nicht wirklich voll» war. Das hätte die Festspielleitung eigentlich hinbekommen müssen. Angesichts der «vielen Probleme». Read More..

Sektlaune im Krisenjahr lässt Henkell wachsen

Trotz Wirtschaftskrise haben die Deutschen 2009 gern Sekt getrunken und der Kellerei Henkell mehr Absatz und Umsatz beschert. Der Umsatz der Unternehmensgruppe sei um 5,8 Prozent auf 628,6 Millionen Euro gewachsen, teilte die Henkell &Co. Sektkellerei KG am Dienstag in Wiesbaden mit. 238 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen wurden verkauft - ein Plus von 7,9 Prozent. Die zur Oetker-Gruppe gehörende Kellerei macht traditionell keine Angaben zum Ergebnis. Es habe den "Planungen und Erwartungen entsprochen", sagte Hans-Henning Wiegmann, Sprecher der Geschäftsführung.Seinen Angaben zufolge plant Henkell im laufenden Jahr keine Preiserhöhungen. Zuletzt hatte die traditionsreiche Sektkellerei mit Marken wie "Fürst von Metternich", "Henkell trocken", "Kupferberg Gold" und "Deinhard". Read More..

Der Moderator wird «Waldis Club» bis zur Fußball-EM Polen und der Ukraine 2012 präsentieren

München (ddp). Die ARD hat ihre Zusammenarbeit mit Waldemar Hartmann um zwei Jahre verlängert. Der Moderator wird «Waldis Club» bis zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine 2012 präsentieren, wie der Senderverbund am Montag mitteilte. Die Talkrunde mit Gästen aus Sport, Gesellschaft und Politik wird seit der WM 2006 regelmäßig im Anschluss an die Übertragungen von Fußball-Länderspielen im Ersten ausgestrahlt. «Es ist für mich sehr schön, dass sich die ARD dazu entschlossen hat, unser gemeinsames Projekt bis zur EM 2012 weiter zu führen. Die Arbeit macht Spaß, und wir haben immer tolle Gäste, mit denen wir die Länderspiel-Abende ausklingen lassen können», sagte Hartmann.. Read More..

Waldemar Hartmann wird «Waldis Club» bis zur Fußball-EM in Polen und der Ukraine 2012 präsentieren

München (ddp). Die ARD hat ihre Zusammenarbeit mit Waldemar Hartmann um zwei Jahre verlängert. Der Moderator wird «Waldis Club» bis zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine 2012 präsentieren, wie der Senderverbund am Montag mitteilte. Die Talkrunde mit Gästen aus Sport, Gesellschaft und Politik wird seit der WM 2006 regelmäßig im Anschluss an die Übertragungen von Fußball-Länderspielen im Ersten ausgestrahlt. «Es ist für mich sehr schön, dass sich die ARD dazu entschlossen hat, unser gemeinsames Projekt bis zur EM 2012 weiter zu führen. Die Arbeit macht Spaß, und wir haben immer tolle Gäste, mit denen wir die Länderspiel-Abende ausklingen lassen können», sagte Hartmann.. Read More..

Klitschko siegt durch technischen K.o. nach zehn Runden

Gelsenkirchen (ddp-kid). Boxprofi Vitali Klitschko bleibt Weltmeister: Am Samstagabend hat er Albert Sosnowski aus dem Land Polen gezeigt, wer der Bessere ist. Vitali Klitschko hat den Weltmeistertitel im Schwergewicht des Boxsportverbandes WBC erfolgreich verteidigt. Vitali Klitschko ist 38 Jahre alt. Er kommt aus dem Land Ukraine. Am Samstag trat der berühmte Boxer in der Stadt Gelsenkirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen an. Rund 40 000 Boxfans kamen, um den Kampf zu sehen. Der Wettkampf endete in der zehnten Runde. Dann konnte Vitali Klitschko sich freuen. Er siegte mit einem technischen K.o. Der Pole hatte nicht mehr die Kraft, um weiterzumachen. Er ging zu Boden. Ringrichter Jay Nady beendete den Kampf. Vitali Klitschko hat seinen Weltmeistertitel damit zum vierten Mal seit 2008. Read More..

Lenas Sommermärchen: Auch Niederlage wird gefeiert

Die Lena-Zeitrechnung ist bei den alles entscheidenden drei Lena-Minuten angekommen. «Nicht so viel denken, atmen, noch was trinken, und das war's», lautet das Rezept der 19-jährigen Hannoveranerin gegen die gigantische Aufregung vor ihrem Auftritt Samstagabend beim Eurovision Song Contest. Die Buchmacher sehen die deutsche Vertreterin weiter als Mit-Favoritin in Oslo hinter der noch zwei Jahre jüngeren Safura aus Aserbaidschan. Die deutschen Fanclubs glauben felsenfest an einen Sieg.Die Hauptperson selbst sieht der Stimmenauszählung relativ gelassen entgegen: «Wenn wir ganz schlecht abschneiden, werden wir feiern, dass wir eine wunderschöne Zeit zusammen hatten. Und dass das ein Erlebnis ist, das ich nie vergessen werde. Wenn wir gewinnen, feiern wir den natürlich auch.» So sagen. Read More..

Im Überblick: Alle 25 Teilnehmer beim Eurovision Finale

Lena singt «Satellite» als 22. und nach ihr noch eine Frau, ein Mann und am Ende ein Duo: Beim Finale des 55. Eurovision Song Contests am Samstag in Oslo (21.00 Uhr, ARD) treten 25 Länder an, und die Topfavoritin Safura aus Aserbaidschan macht den Auftakt. Im Folgenden eine Kurzvorstellung aller Interpreten mit ihren Songs und den Erfolgsaussichten in der Reihenfolge des Auftretens:1. Aserbaidschan: Nach einem Intro im Gitarrensound der Scorpions singt sich die 17-jährige Safura mit mächtigem Hall in die dramatische Liebesballade «Drip Drop». Nicht allen gefällt die gewaltige Reklameoffensive hinter Safura.2. Spanien: Daniel Diges liefert eines der musikalisch anspruchsvolleren Lieder: «Algo pequenito». Mit Zirkusatmosphäre als Zugabe. Ob der hübsche Lockenkopf des Sängers Stimmen. Read More..

Die Flick-Geschichte als Dokudrama

Es sollte ein großes Fest werden für die Berliner Museen, doch daraus wurde nichts. Als Friedrich-Christian Flick seine Sammlung zeitgenössischer Kunst der Hauptstadt zur Verfügung stellte, brach ein Sturm des Protests los. Hinter der großzügigen Geste verbarg sich ein vergiftetes Erbe. Die Bilder seien mit «Blutgeld» bezahlt worden, mit dem Gewinn aus der Ausbeutung Zehntausender Zwangsarbeiter, der Sammler wolle das Geld seines Großvaters nur reinwaschen, meinten die Kritiker. Der lange Schatten des einstigen Stahlkönigs Friedrich Flick hatte nun auch den Enkel erreicht.Der Skandal um die Sammlung Flick ist das letzte Kapitel in der fast 100 Jahre dokumentierenden Geschichte über «Macht und Untergang des Hauses Flick», wie das zweiteilige Dokudrama heißt. Arte zeigt es an diesem. Read More..

[Sport] Boxer Vitali Klitschko will Präsident in der Ukraine werden

Der amtierende Boxweltmeister im Schwergewicht, Vitali Klitschko, denkt laut über eine Bewerbung um das Präsidentenamt in seinem Heimatland Ukraine nach. Der 38jährige, der seit April Vorsitzender der ukrainischen "UDAR"-Partei ("Schlag") ist und der am Samstag in Gelsenkirchen seinen WM-Titel gegen den Polen Albert Sosnowski verteidigt, sagte in einem Interview der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe): "Ich denke über eine Kandidatur nach." Klitschko verurteilte in dem "Bild"-Interview häufige Tumulte im Parlament von Kiew, wie zuletzt bei der Verabschiedung des Abkommens mit Russland über die Schwarzmeerflotte. Solche Prügelszenen seien "peinlich und unwürdig" - "das ist nicht europäischer Standard." Der ukrainische Boxweltmeister und Politiker erklärte diese Zwischenfälle mit. Read More..

Herta Müller begeistert mit Lesung in der Eifel

Schon als Kind hat Herta Müller gewusst, dass sie eines Tages darüber schreiben würde. Über das furchtbare Schicksal der Rumäniendeutschen, die zwischen 1945 bis 1950 als Zwangsarbeiter in Lager der Sowjet-Ukraine deportiert wurden. Dennoch hat es fünf Jahrzehnte gedauert, bis der Roman «Atemschaukel» entstand - für den sie 2009 den Literaturnobelpreis erhielt. Bei einer Lesung während des Eifel-Literatur-Festivals in Prüm (Rheinland-Pfalz) erklärte die 56-Jährige am Montagabend, warum es ihr nicht früher gelang, über das Thema zu schreiben. «Die Leute haben ja nicht erzählt», sagte die schwarzgekleidete zierliche Müller vor gut 800 Zuhörern.Ihre eigene Mutter war fünf Jahre lang deportiert, viele andere Bewohner aus ihrem Heimatort, dem rumänischen Nitzkydorf, auch.. Read More..