Sommersonnenwende in Stonehenge

Tausende Menschen haben am Montag die Sommersonnenwende am prähistorischen Steinkreis Stonehenge gefeiert. Druiden, Sonnenanbeter oder einfach nur Neugierige - etwa 20 000 Menschen hatten die Nacht über an dem mysteriösen Monument bei Salisbury in Südwestengland ausgeharrt und jubelten, als die Sonne gegen 5.00 Uhr Ortszeit zum längsten Tag des Jahres am Horizont erschien.Die Steinkreise von Stonehenge gelten als das bedeutendste prähistorische Bauwerk Europas. Die Kultstätte aus der Jungsteinzeit gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die bis zu 25 Tonnen schweren Steinkolosse wurden vermutlich etwa 2500 vor Christus aus Wales dorthin geschafft.Möglicherweise war Stonehenge eine Art Kalender, mit der die Sommer- und die Wintersonnenwende vorausgesagt werden konnten. Das Rätsel um die. Read More..

Kremlchef gegen Petersburger Wolkenkratzer

Nach Kritik des UNESCO-Weltkulturerbe-Komitees hat Kremlchef Dmitri Medwedew den Bau eines 400 Meter hohen Wolkenkratzers in der russischen Stadt St. Petersburg gekippt. Die Arbeiten für die neue Konzernzentrale des weltgrößten Gaskonzerns Gazprom im historischen Zentrum würden gestoppt, schrieb die Zeitung «Kommersant». Es solle nun eine neue Bauhöhe ausgelotet werden. Das Blatt berief sich auf einen Brief der Kremlverwaltung an die Baubehörden sowie die Petersburger Gouverneurin Valentina Matwijenko, die das bei Bürgern umstrittene Vorhaben genehmigt hatten. Medwedews Machtwort gilt als kulturpolitische Sensation.Der Kreml bestätigte das Schreiben. Es handele sich um eine «vollkommen gewöhnliche Praxis im Kompetenzbereich des Präsidenten», sagte Medwedews Sprecherin Natalia. Read More..

Forscher entdeckt riesigen Biberdamm aus dem Weltall

Den vermutlich größten Biberdamm der Welt hat ein kanadischer Forscher entdeckt - mit Bildern aus dem Weltall. Das von den Nagern errichtete gewaltige Bauwerk ist nach einem Bericht der «Los Angeles Times» 850 Meter lang und liegt im Wood-Buffalo-Nationalpark in Alberta in Nordwestkanada. Der Ökologe habe eigentlich messen wollen, wie schnell der Dauerfrost in dem Gebiet zurückgeht. Dabei sei er auf den Satellitenbildern auf den riesigen Biberdamm gestoßen. Selbst die größten bisher entdeckten Biberdämme waren nur halb so lang.Der Umweltforscher Jean Thie hatte den Damm schon 2007 entdeckt. Erst als er jetzt in einem Internetblog erwähnte, er habe einen Damm ausgemacht, «den man sogar vom Weltraum sehen kann», wurde sein Fund bekannt. Nach seinen Forschungen müssen Generationen. Read More..

Aachens City unter Denkmalschutz

Der große Aufschrei der Empörung ist bisher ausgeblieben. Das hat selbst Baudezernentin Gisela Nacken erstaunt. «Aber das ist ja oft so, dass sich die Leute erst dann rühren, wenn sie die Auswirkungen spüren», sagt sie. Vielleicht sind die Aachener auch nur deshalb so friedfertig, weil es um nichts Geringeres als «ihren Dom» geht. Der darf nämlich nicht zugebaut werden. Dafür stellt die Stadt ihren Kern unter Schutz. Der Planungsausschuss trifft an diesem Donnerstag eine erste Entscheidung dazu.«Wir machen aber kein Museum aus der Stadt», beeilt sich Nacken, als könnte da ein falscher Eindruck entstehen. Aber der Aachener Dom liegt so tief im Talkessel, dass man ihn bequem zubauen und die Sicht darauf versperren könnte. «Die wenigen Blicke auf den Dom wollen wir uns nicht verbauen»,. Read More..

[Medien] Tag der Pressefreiheit: «Die Welt» erscheint mit leerer Titelseite

Die Zeitungen «Die Welt» und «Welt kompakt» wollen anlässlich des Internationalen Tages der Pressefreiheit am Montag mit einer leeren Titelseite herauskommen. Stattdessen sei nur eine kleine Anzeige von «Reporter ohne Grenzen» zu sehen, die auf die weltweite Bedeutung und den Stellenwert der Pressefreiheit aufmerksam mache, teilte ein Sprecher der Axel Springer AG am Sonntag in Berlin mit. Die tagesaktuellen Titelseiten erschienen an diesem Tag auf der dritten Seite. Der Chefredakteur aller «Welt»-Titel, Jan-Eric Peters, sagte, Pressefreiheit sei «überlebenswichtig für jede Demokratie, aber leider keineswegs selbstverständlich. Das wollen wir mit der außergewöhnlichen Aktion in Erinnerung rufen.» Die Arbeitsmöglichkeiten für Journalisten seien in Deutschland vergleichsweise. Read More..

Unesco zeigt Welterbe in Koffern

Weltweit stehen auf der Liste der Weltkulturerbestätten rund 890 Sehenswürdigkeiten aus knapp 150 Ländern. Wie man diese dauerhaft gefährdeten Top-Attraktionen originell ausstellen kann, zeigt die Pariser UN-Kulturorganisation Unesco, die diese Liste erstellt und verwaltet. Unter dem Titel «Welterbe im Museumskoffer» sind 45 Koffer zu sehen, in denen Objekte gesammelt wurden, die in direktem Bezug zu den verschiedenen internationalen Kulturstätten stehen. Die Ausstellung ist ein Projekt der Universität Paderborn (Nordrhein-Westfalen) und dauert vom 3. mai bis zum 7. Mai.Einer der Museumskoffern ist der Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen gewidmet und zeigt Haushaltsgeräte, die den beschwerlichen Alltag der Bergmannsfrauen widerspiegeln. Der Museumskoffer zu Auschwitz-Birkenau. Read More..