Wuppertaler Bühnen mit 19 Premieren

Noch unberührt von der bedrohlichen Finanzkrise haben die Wuppertaler Bühnen für die kommende Spielzeit ehrgeizige Pläne. Elf Schauspiel- und acht Opernpremieren, darunter drei Uraufführungen, stehen auf dem neuen Programm der beiden Spielstätten. Einschränkungen angesichts der Finanznot der Stadt Wuppertal gebe es 2010/11 «überhaupt nicht», sagte Schauspielintendant Christian von Treskow am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Wuppertaler Bühnen - Opernhaus und Kleines Schauspielhaus - hätten Planungssicherheit bis zum Jahr 2012.Beim Musiktheater steht die Türkei im Mittelpunkt - aber nicht mit den typischen Themen wie Migration und Integration, betonte Opernintendant Johannes Weigand. Joseph Haydns Werk «Unverhofft in Kairo» gehört zu dem im 18. Jahrhundert sehr beliebten. Read More..

Uraufführungen von Schlingensief bis Strauß in Wien

Mit voraussichtlich sechs Uraufführungen von Botho Strauß bis Franzobel geht der deutsche Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann in seine zweite Saison in Wien.«Dies ist der sensationellste Spielplan, den man sich nur vorstellen kann», sagte der 46-Jährige am Freitag bei der Präsentation der Saison 2010/2011. Unter anderem werden auch Christoph Schlingensief mit «Parenté è plaisanterie» und Jan Lauwers mit «Die Kunst der Unterhaltung» an dem renommierten Theater ihre neuen Stücke zur Uraufführung bringen.Zudem schreibe die französische Dramatikerin Yasmina Reza («Kunst») an einem neuen Skript, das ebenfalls am Burgtheater Premiere haben soll, betonte Hartmann. Als besondere schauspielerische Höhepunkte nannte der gebürtige Osnabrücker Birgit Minichmayr als Lulu in eines. Read More..

Münchner Kammerspiele: Raus aus dem Theaterhaus

Die Münchner Kammerspiele wollen unter ihrem neuen Intendanten Johan Simons auf zu neuen Ufern. Das Ensemble soll in der kommenden Spielzeit nicht nur auf den angestammten Bühnen spielen, sondern auch auf der Straße. Die Qualität einer Aufführung hänge nicht von der Größe der Bühne ab, betonte Simons. «Ich will das Theater außerhalb der großen Bühnen aufwerten.» Für Schauspieler sollte es keine Rolle spielen, wo sie auftreten.«Die Perser» von Aischylos soll beispielsweise im Frühsommer 2011 in einem Münchner Stadtteil aufgeführt werden - mit älteren Einwohnern als Chor. «In Deutschland gibt es größere Anerkennung in größeren Theatersälen», kritisierte der Niederländer Simons, der hofft, mit der neuen Strategie auch Menschen zu erreichen, die sich bislang noch nicht. Read More..