«Forgetting Dad»: Im Clinch mit Vater und Vergangenheit

21. Mai 1990, Auffahrunfall vor einem Einkaufszentrum in Sacramento, Kalifornien. Der 45-jährige Richard Minnich erleidet leichte Prellungen, fährt aber nach wenigen Minuten weiter. Sieben Tage später wacht er neben einer Frau auf, die er glaubt, nie zuvor gesehen zu haben. Er erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel - Diagnose: Amnesie. In dem Dokumentarfilm «Forgetting Dad» rekonstruiert sein ältester Sohn Rick Minnich die Hintergründe und Folgen des Gedächtnisverlustes für sich und seine Familie. Was als persönliche, etwas larmoyante, Spurensuche beginnt, endet als fast spektakulärer Wirtschaftsthriller.Rick Minnich, in den USA geboren, lebt in Deutschland und hat Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg studiert. 2006 beginnt er mit den Recherchen. Read More..

Königin Silvia in der Kritik: Nazis verharmlost?

Selten zuvor hat Königin Silvia so massive Kritik in Schweden einstecken müssen: Seitdem die gebürtige Heidelbergerin die Nazi-Parteimitgliedschaft ihres Vaters Walther Sommerlath (1901-1990) von 1934 an in einem TV-Interview verteidigt hat, werden ihr in Stockholmer Medien «schreckliche Unkenntnis und Naivität», «eine seltsame Einstellung zum Nationalsozialismus» und «Verharmlosung» vorgeworfen.«Beschämend für Schweden» fand die Publizistin Olina Stig diese Woche im Rundfunksender SR, dass die 66-jährige Silvia in einem offiziellen Interview als Regentengattin das aktive Mitläufertum ihres Vaters bei der nationalsozialistischen Verbrecherherrschaft ohne Einschränkungen verteidigte.Dass der Geschäftsmann Sommerlath von seinem brasilianischen Domizil in Sao Paulo aus 1934. Read More..