Paul Grays Leiche wurde in einem Hotel gefunden

Los Angeles (ddp). Der Bassist der Band Slipknot, Paul Gray, ist tot. Der 38-jährige Musiker wurde am Montag tot in einem Hotel im US-Bundesstaat Iowa gefunden, wie US-Medien berichteten. Anzeichen für ein Verbrechen lagen offenbar nicht vor. Laut dem Nachrichtensender CNN sollte Grays Leichnam am Dienstag obduziert werden. Das Mitglied der Metal-Band, deren Mitglieder Masken tragen, war 2003 wegen Drogenbesitzes festgenommen worden. ddp

Ex-„Mr. Tagesthemen“ Ulrich Wickert schreibt Krimi

Der frühere «Tagesthemen»-Moderator Ulrich Wickert hat sich erst spät zum Schreiben von Krimiromanen durchgerungen. Er habe während des Studiums in den USA amerikanische Krimis für sich entdeckt, sagte Wickert der «Süddeutschen Zeitung» (Samstagausgabe). «So was wollte ich auch schreiben, habe mich aber nicht getraut.» Deshalb sei er dann Journalist geworden, habe Sachbücher geschrieben und immer noch im Kopf gehabt: «Eigentlich willst du Krimis schreiben. Es hat eben sehr lange gedauert, bis ich mich getraut habe.» Seine Romane spielten stets in Frankreich, weil «wir Deutschen im Verbrechen Mittelmaß sind». ddp

Cannes wird politisch

Je mehr sich das 63. Filmfestival von Cannes seinem Ende nähert, desto politischer wird es. Seit der Iraner Abbas Kiarostami, der auf dem Festival mit «Certified Copy» vertreten ist, die Befreiung des renommierten Regisseurs und Landsmann Jafar Panahi gefordert hat, ist die Stimmung umgeschlagen. Panahis Inhaftierung und sein Hungerstreik rückten auf der Croisette in den Mittelpunkt. Bereits zu Beginn des Festivals forderten Bernard Kouchner, Frankreichs Außenminister, und der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand Teheran auf, die Menschenrechte zu respektieren und Panahi frei zu lassen. Er sitzt seit März im Evin-Gefängnis in Teheran, das berüchtigt für seine Folterknechte ist. Dem Regisseur wird vorgeworfen, an einem regimekritischen Film zu arbeiten. Der 49- Jährige. Read More..

Simple Storys und starke Gefühle in Cannes

Beide wählen simple Geschichten, um von komplexen Existenzen und Strukturen zu erzählen. Beide siedeln ihre Geschichten im kriminellen Milieu an - und doch könnten ihre Filme nicht unterschiedlicher sein.Der Mexikaner Alejandro González Iñárritu und der Japaner Takeshi Kitano stellten am Montag beim Festival in Cannes ihre Wettbewerbsfilme vor. Während Kitanos «Outrage» in extrem brutalen Szenen vom organisierten Verbrechen erzählt, geht es in dem tieftraurigen Film «Biutiful» von Iñárritu um einen Kleinkriminellen mit Herz, der kurz vor seinem Tod versucht, sein Leben noch einigermaßen zu regeln.Ein Gangster malträtiert einen anderen mit einem Zahnarztbohrer, ein Koch bekommt Essstäbchen ins Ohr gebohrt, bis das Blut spritzt und immer wieder schneiden sich Clan-Mitglieder. Read More..

Uraufführung von «BRD-Fragmente»

Würzburg (dpa) ­ Was sind schon 50 Jahre Bundesrepublik? - Ein Katzensprung in der Geschichte, meint die Autorin Johanna Kaptein in ihrem Theaterstück «BRD-Fragmente», das sich schonungslos mit den Verbrechen des Dritten Reiches auseinandersetzt und die turbulente Entstehung der Bundesrepublik zeigt.Das Gewinnerstück des 2009 vergebenen Leonhard-Frank-Preises wurde am Samstag im Würzburger Mainfranken Theater uraufgeführt. Wechselnd zwischen Bildern, Musik, Gesprächen und choreographischen Darstellungen mahnt das episodenhafte Stück zur Erinnerung an den Holocaust und warnt vor dem Vergessen ­ auch und gerade nach mehr als 50 Jahren Bundesrepublik.Es sind viele harsche Szenen, die in der Inszenierung von Nada Kokotovic zu sehen sind. Eben noch tanzt eine junge jüdische Frau (hervorragend:. Read More..

Ochsenknecht als «Bulle» im SWR-Eifelkrimi

Strafversetzt in die Eifel: Großstadtpolizist Killmer (Uwe Ochsenknecht) muss aufs Land - ins beschauliche Monreal - weil ihn sein Chef mit der eigenen Frau im Bett erwischt hat. Zunächst kämpft Killmer alleine gegen die Langeweile, dann zusammen mit der Dorfpolizistin Kati Biver (Diana Amft) gegen einen mutmaßlichen Brandstifter und Mörder. Der Eifelkrimi des Südwestrundfunks (SWR) mit dem Titel «Der Bulle und das Landei» wird an diesem Montag (10. Mai) um 20.15 Uhr im SWR-Fernsehen erstmals ausgestrahlt.Regisseur Hajo Gies hat in dem beschaulichen Fachwerkstädtchen eine Krimikomödie gedreht, die Witz und Spannung verspricht. Gleich zu Beginn muss man schmunzeln, als Killmer Monreal mit Montreal verwechselt und glaubt, in die weite Welt nach Kanada ziehen zu dürfen. Doch die Ernüchterung. Read More..

Groß-Razzia im Rocker-Milieu: 100 Kilo Drogen bei Bandidos sichergestellt

München (ddp). Bei Razzien im gesamten Bundesgebiet haben Polizei und Zoll bei Mitgliedern des berüchtigten Motorradclubs Bandidos und in dessen Umfeld mehr als 100 Kilo Kokain, Marihuana, Haschisch, Amphetamine sowie Tausende Ecstasy-Pillen sichergestellt. Die Fahnderin beim Zollkriminalamt in Köln, Miriam Cruchter, sagte dem Nachrichtenmagazin «Focus»: «Gerade in jüngster Zeit fallen uns Bandidos-Rocker verstärkt als Drogenkuriere und Dealer auf. Wir müssen sie genauer beobachten.» In Rheinland-Pfalz und in Norddeutschland nahmen Rauschgiftfahnder in den vergangenen Wochen dem Bericht zufolge 15 mutmaßliche Schmuggler und Dealer fest. Die Fahnder durchsuchten 50 Wohnungen und Häuser, darunter einen Clubraum der Bandidos. Als Haupttäter eines Drogenrings, der Hasch und Kokain. Read More..