Bushido muss für Beleidigung zahlen

Für die Beleidigung eines Polizisten muss Rapper Bushido 10 500 Euro zahlen. Der Musiker soll im Frühjahr 2009 bei einer Verkehrskontrolle im Stadtteil Kreuzberg in Berlin einen Beamten als «Hampelmann» beschimpft haben. Er hatte den vom Gericht verhängten Strafbefehl von 18 000 Euro zunächst aber nicht akzeptiert. Diesen Einspruch habe Bushido Anfang der Woche zurückgezogen, weswegen ein Teil des Strafbefehls nun rechtskräftig geworden sei, sagte eine Justizsprecherin. Der Musiker hatte wegen des Verfahrens am Freitag erneut vor Gericht erscheinen müssen.Dabei wurden vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten auch zwei weitere Verfahren behandelt: Bushido war außerdem vorgeworfen worden, vergangenen Juni einen Mann und eine Frau am Rande bei einem Homosexuellen-Umzug beschimpft zu. Read More..

Kalifornien: Freispruch in Mord an US-Rapper Dolla

Ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod des US-amerikanischen Rappers Dolla hat eine Jury in Kalifornien einen wegen Mordes angeklagten Mann freigesprochen. Der 21-jährige Rapper war vor den Augen entsetzter Passanten vor dem Einkaufszentrum «Beverly Center» in Los Angeles durch mehrere Schüsse getötet worden. Der Angeklagte, Aubrey Berry (24), hatte sich in dem Verfahren gegen die Vorwürfe damit verteidigt, dass er damals in Notwehr gehandelt habe, berichtete die «Los Angeles Times». Der Musiker, mit bürgerlichem Namen Roderick Anthony Burton, habe ihn bei einer früheren Begegnung in Atlanta bedroht, sagte Berry aus.Die Verteidigung verwies in dem Verfahren auf die gewalttätigen Texte des jungen Rappers, der mit Gangs in Verbindung gestanden haben soll. Die Anklage argumentierte, dass. Read More..

[Internet] Web-Riese Google am Pranger – Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Google

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen das US-Unternehmen Google eingeleitet. Das Verfahren richte sich gegen namentlich nicht bekannte Mitarbeiter von Google Deutschland, sagte Behördensprecher Wilhelm Möllers.Er bestätigte damit Informationen des NDR Fernsehens. «Es geht um den Verdacht des Abfangens von Daten.» Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob es einen «belastbaren Anfangsverdacht» gebe. «Es ist völlig offen, ob wir in tiefere Ermittlungen einsteigen», sagte Möllers.Zuvor war nach NDR-Informationen die Anzeige eines Aachener Anwalts eingegangen. Der Anwalt vertritt Mandanten, die ungeschützte W-Lan-Netzwerke zum Surfen genutzt haben und dafür verurteilt wurden.Bei seinen Aufnahmen für das Internet-Programm Street View hatte Google auch W-Lan-Netze. Read More..

Polanski-Opfer fordert Einstellung des Missbrauchs-Verfahrens

Samantha Geimer, Opfer des Regisseurs Roman Polanski, fordert wegen der erdrückenden medialen Aufmerksamkeit eine Einstellung des Missbrauchs-Verfahrens gegen den Filmemacher. Geimer habe als Opfer ein Recht auf den gesetzlich garantierten Anspruch auf Abschluss des seit über 30 Jahren laufenden Verfahrens, hieß es laut der «Los Angeles Times» in einem Antrag an ein US-Berufungsgericht. Der Akte zufolge wird Geimer seit der Festnahme Polanskis vor einem Monat in der Schweiz mit Anrufen bombardiert. Ihr Haus in Hawaii werde von Journalisten belagert und ihre Kinder von Reportern bedrängt, hieß es. (ddp/nje)