Forschungsschiff «Meteor» bricht nach Island auf

Mit einer Forschungsfahrt rund um Island und Grönland wollen Hamburger Wissenschaftler dabei helfen, das Klima in Nordeuropa besser vorherzusagen.Das Schiff «Meteor» soll am 3. Juli in Cuxhaven zu der Expedition auslaufen, wie Fahrtleiter Prof. Detlef Quadfasel vom Hamburger Institut für Meereskunde am Freitag ankündigte. Die Wissenschaftler wollen unter anderem die Zirkulation des Tiefenwassers und ihre Auswirkung auf das Klima untersuchen.Im Nordatlantik wollen die Wissenschaftler die Zirkulation des Tiefenwassers untersuchen - das ist die wenige Grad Celsius kalte, sauerstoffreiche Wasserschicht unterhalb von 2000 Metern Tiefe. «Das nach Süden strömende Tiefenwasser wird durch einen oberflächlichen Nordstrom warmen Wassers ersetzt, das im Nordmeer die Atmosphäre heizt und für. Read More..

Kapsel mit Asteroid-Proben auf der Erde gelandet

Die mit Spannung erwartete Raumsonde mit Bodenproben eines Asteroiden hat die wertvolle kosmische Fracht am Sonntag zur Erde zurückgebracht. Die japanische «Hayabusa»-Sonde trat über Australien planmäßig in die Erdatmosphäre ein.Eine Kapsel mit den ersten jemals genommenen Asteroid-Proben sollte sich danach lösen und an einem Fallschirm sanft zur Erde gleiten.«Das Funksignal auf der Kapsel wurde aktiviert», sagte die Sprecherin des australischen Wissenschaftsministeriums, Michele Clement - ein gutes Zeichen für eine problemlose Landung. Die Kapsel müsse um kurz nach 16.00 Uhr MESZ zu Boden gegangen sein. In der australischen Wüste, 500 Kilometer nördlich von Adelaide, war es zu dem Zeitpunkt kurz vor Mitternacht. Die Kapsel sollte erst bei Tagesanbruch geborgen werden, sagte. Read More..

«Wissenschaftssommer» mit 100 Veranstaltungen

Mit einer «Langen Nacht der Wissenschaft» beginnt an diesem Samstag in Magdeburg der diesjährige deutsche «Wissenschaftssommer». Mehr als ein 100 Veranstaltungen sind bei dem großen Forschungsfestival bis zum 11. Juni geplant, wie die Initiative Wissenschaft im Dialog als Veranstalter am Dienstag mitteilte. Der «Wissenschaftssommer» ist ein Höhepunkt des Wissenschaftsjahres 2010 zum Thema «Zukunft der Energie». «Wir wollen alle Facetten von der Forschung über die Erzeugung, den Transport, die Speicherung und die Einsparung von Energie aufzeigen», sagte Helga Ebeling, Leiterin der Projektgruppe im Forschungsministerium. In einer Ausstellung, die während der ganzen Woche in Zelten auf dem Alten Markt gezeigt wird, laden Forschungseinrichtungen zum Mitmachen und Ausprobieren. Read More..

Früher Verwandter der Kraken hatte nur zwei Arme

London (dpa) ­ Ein eigentümliches Urtier mit kurzen Stielaugen und zwei langen Tentakeln am Kopf war ein Vorfahr der heutigen Kraken und Tintenfische. Das schließen kanadische Wissenschaftler aus Untersuchungen von rund 500 Millionen Jahre alten Fossilien kleiner Meeresbewohner. Sie lösten damit ein altes Rätsel um den Nectocaris pteryx, der bisher für einen unbekannten Vorfahr der Krebse oder Wirbeltiere gehalten worden war. Neue Funde aus den Ablagerungen der Burgess-Shale-Formation in den kanadischen Rocky Mountains zeigten dagegen: Das merkwürdige Tierchen war ein früher Kopffüßer. Das berichten Martin Smith und Jean-Bernard Caron von der Universität Toronto (Kanada) im britischen Fachjournal «Nature».Das erste Exemplar von Nectocaris pteryx war bereits in den 1930er Jahren. Read More..

Kino: Ägypter ärgert sich nach Präsentation in Cannes

Der ägyptische Schauspieler Chaled al-Nabawi hat sich nach der Präsentation des Irak-Films «Fair Game» beim Filmfestival in Cannes über Kritik aus seiner Heimat geärgert. Al- Nabawi, der in dem Film einen irakischen Wissenschaftler spielt, sagte der Nachrichtenagentur dpa in einem Telefoninterview aus Cannes, er sei entsetzt, dass die ägyptische Regierungspresse geschrieben habe, er habe sich vor und während der Vorführung in Cannes am Donnerstag bemüht, nicht neben der israelischen Schauspielerin Liraz Charhi zu stehen, die in dem Film eine Ärztin spielt. Ägypten und Israel haben zwar offiziell Frieden miteinander geschlossen. Die Mehrheit der ägyptischen Intellektuellen boykottiert jedoch jedoch kulturelle Zusammenarbeit mit dem jüdischen Staat.Der Schauspieler sagte über. Read More..

Kopernikus wird im Frauenburger Dom beigesetzt

Der Astronom Nikolaus Kopernikus erhält 467 Jahre nach seinem Tod ein feierliches Begräbnis. Die sterblichen Überreste des weltberühmten Wissenschaftlers (1473-1543) sollen am Samstag im Frauenburger Dom im Norden Polens beigesetzt werden. Die letzte Ruhestätte des Astronomen ist ein Grabmal aus schwarzem Granit unter einem Altar in einem Seitenschiff des mittelalterlichen Domes. Die Trauermesse wird der Primas von Polen, Erzbischof Jozef Kowalczyk zelebrieren. Nach einem Studium in Italien hatte Kopernikus 1510 die Verwaltungsaufgaben eines Domherrn zu Frauenburg übernommen und sie bis zu seinem Tod erfüllt.Die Gebeine des Astronomen waren vor fünf Jahren bei Grabungen in der Kathedrale gefunden worden. Eine DNA-Analyse drei Jahre später brachte Gewissheit, dass es sich tatsächlich. Read More..

Spanier klonen Kampfstier

Spanische Wissenschaftler haben erstmals einen Kampfstier geklont. Wie der Leiter des Forscherteams, Vicente Torrent, am Mittwoch mitteilte, hatte bei dem Vorhaben eine Milchkuh auf einer Farm in der Nähe von Palencia in Nordspanien als «Leihmutter» gedient.Der geklonte Stier erhielt den Namen Got (Glas) und kann bereits auf eigenen Beinen stehen. Er werde nicht als Kampfstier in einer Arena einsetzt, sondern als Zuchttier genutzt werden, sagte der Wissenschaftler. Das Klon-Vorhaben solle dazu beitragen, genetisch wertvolles Material zu erhalten.

Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen.Das sagte der Archäologe Jürgen Thissen am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband. Read More..

Steinzeit-Leim: Archäologen finden ältesten Klebstoff

Bei der Ausgrabung eines altsteinzeitlichen Lagerplatzes nahe Jülich sind Wissenschaftler auf den ältesten Klebstoff in Mitteleuropa gestoßen. An 83 Feuersteinklingen hätten sich deutlich sichtbare Reste von rund 120 000 Jahre altem Birkenpech nachweisen lassen, sagte der Archäologe Jürgen Thissen. Mit dem Kleber aus destillierter Birkenrinde seien die schmalen Steinklingen zusätzlich an Speerspitzen befestigt worden, um bei der Jagd die Wunde zu vergrößern.Vergleichbar uralter Birkenpech-Kleber ist im Fundplatz Königsaue in Sachsen-Anhalt entdeckt und auf «nur» rund 80 000 Jahre datiert worden. Zwei weitere verklebte Stein-Werkzeuge aus Mittelitalien sind möglicherweise rund 200 000 Jahre alt, erklärte der beim Landschaftsverband Rheinland und der Uni Bonn tätige Archäologe.Den. Read More..

[Tierisch] Bonobo-Menschenaffen: Kopfschütteln heißt auch bei Bonobos «Nein»

Bonobo-Menschenaffen sind uns vermutlich ähnlicher als wir bisher dachten. Forscher belegten erstmals, dass die putzigen Äffchen den Kopf schütteln, um einem Artgenossen ein «Nein» zu signalisieren. Solche eindeutigen Gesten seien bisher nur bei Schimpansen beobachtet worden, berichten Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie, der Freien Universität Berlin und der britischen Universität Portsmouth in der Fachzeitschrift «Primates». Für ihre Studie haben die Wissenschaftler um Christel Schneider Bonobos in den Zoos von Leipzig und Berlin sowie im belgischen Tierpark Planckendael beobachtet. Sie wiesen unter anderem nach, dass Bonobo-Mütter ihre Jungen mit einem Kopfschütteln zurechtweisen. So spielte ein Jungtier zum Beispiel mit einem Stück. Read More..