Rudolf Steiner und die Kunst

Rudolf Steiner (1861-1925) ist vor allem als Begründer der Anthroposophie und der Waldorf-Pädagogik bekannt. Das Kunstmuseum Wolfsburg lässt seine Besucher vom 13. Mai an viele Facetten des umtriebigen und umstrittenen Reformers entdecken: als Ideengeber für Architektur, Malerei, Kosmetik, Design, Tanz, Landwirtschaft und Gesellschaft. «Es gibt eine Ideengeschichte, Steiner hat da eingezahlt, und viele Künstler haben sich etwas davon genommen», sagt Museumsdirektor Markus Brüderlin.Die Schau, die bis zum 3. Oktober zu sehen ist, ist laut Museum die weltweit erste Retrospektive zum Werk Steiners. Neben dem Kunstmuseum Wolfsburg sind auch das Kunstmuseum Stuttgart und Vitra Design Museum in Weil am Rhein beteiligt.Die zweiteilige Ausstellung will den Einfluss Steiners auf Kunst und Gesellschaft. Read More..

[Fussball] Fussballhimmel Osnabrueck: «Flankengötter» und die Kirche

Dass es «Flankengötter» gibt, steht für viele Fußballfans außer Frage. Doch Fußball und Religion haben mehr Gemeinsamkeiten als viele ahnen. Pünktlich zur WM in Südafrika nimmt sich jetzt die katholische Kirche dieses Themas an: In einer «Fußballhimmel»-Ausstellung im Diözesanmuseum in Osnabrück wird die Beziehung zwischen Kirche und Fußball in unterschiedlichsten Aspekten beleuchtet. Zu sehen sind unter anderem Jürgen Klinsmanns Trainingsanzug von 2006, Victoria und David Beckham als «Heilige Familie», die Hostienschale der Kapelle auf Schalke oder signierte Fußballschuhe der «Helden von Bern». Die Schirmherrschaft der Ausstellung hat der Wolfsburger Stürmer Grafite übernommen. www.fussballhimmel-osnabrueck.de

[Kino] «Top Dogs» auch nach 14 Jahren topaktuell

«Herr Zapatka, es ist gut, Herr Zapatka!» Der Topmanager ist nervlich fertig. Bislang hat er entlassen, nun ist er selbst entlassen. In einer Gruppe mit anderen arbeitslosen Managern sucht dieser Zapatka, gespielt von Manfred Zapatka, «Unterstützung zur Karrierefortsetzung». Um das Schicksal der Männer geht es in Urs Widmers Stück «Top Dogs», das auch 14 Jahre nach seiner Uraufführung in Zürich nicht an Kraft verloren hat. Der Regisseur Peter Ries hat das Erfolgsstück in einer Neufassung für die Movimentos-Festwochen in der Wolfsburger VW-Autostadt auf die Bühne gebracht - oder besser auf fünf Bühnen.Im 360-Grad-Kino der Autostadt werden meist Filme über Sicherheitstechnik gezeigt. Am Freitagabend verwandelte sich das Kino in ein Schauspiel-Theater: «Der Raum ist eine echte. Read More..