600 000 feiern 32. Christopher Street Day in Berlin

Schrille Parade als politisches Statement: Etwa 600 000 Menschen haben am Samstag in Berlin mit einem bunten Umzug den Christopher Street Day gefeiert. Unter dem Motto «Normal ist anders!» demonstrierten Schwule, Lesben und andere für mehr Toleranz gegenüber homo- und transsexuellen Lebensweisen. Für einen Eklat auf der CSD-Bühne sorgte Judith Butler, Philosophin und legendäre Geschlechter-Theoretikerin aus den USA. Sie lehnte einen Zivilcourage-Preis ab. Die Veranstaltung sei ihr zu kommerziell und oberflächlich. Sie könne die Auszeichnung deshalb nicht akzeptieren.Mehr als 50 Wagen waren auf den Straßen unterwegs. In schrägen Kostümen und bunten Verkleidungen wurde ausgelassen zu lauter Techno-Musik gefeiert. Getrübt wurde die Stimmung, als ein 43-Jähriger auf einem Paradewagen. Read More..

Tausende Schwule und Lesben paradieren durch Berlin

Schrille Parade als politisches Statement: Zehntausende Schwule, Lesben und andere «queere» Teilnehmer haben mit einem bunten Umzug zum Christopher Street Day (CSD) für mehr Toleranz demonstriert. Ihr Motto lautete in diesem Jahr «Normal ist anders!». Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) durchschnitt das Startband für den 32. CSD-Zug mit mehr als 50 Wagen und Gruppen, die zu Fuß unterwegs waren. Die Teilnehmer griffen auch die Fußball-WM als Thema auf. Auf dem Wagen des Deutschen Fußball-Bundes zeigten lesbische Fußballfans den Zuschauern die pinke Karte.«Es gibt immer noch jeden Tag Diskriminierungen und Angriffe auf Homosexuelle», sagte Wowereit. «Solange das der Fall ist, müssen wir für Gleichberechtigung kämpfen.» Erst am vergangenen Samstag war ein. Read More..