50 000 Besucher feiern «Southside» Festival

Es war ein Kampf gegen den Matsch und ein Genuss für die Ohren: 50 000 Musik-Fans haben beim «Southside» Festivals in Neuhausen ob Eck in Baden-Württemberg drei Tage gefeiert und gerockt. Wer keine Gummistiefel eingepackt hatte, war angesichts der Schlammmassen auf dem gesamten Gelände verloren. Auch wenn sich das Wetter bei der elften Auflage nicht als Festival-Freund zeigte, so waren die Besucher von den rund 70 Bands und Solokünstlern dennoch begeistert. Schon unter «normalen» Bedingungen bedeutet ein Festival Ausnahmezustand: schlafen im stickigen Zelt, ausgelaufene Klos, drei Tage Dauer-Party und Ravioli aus der Dose. Doch das «Southside» in diesem Jahr war eine besondere Herausforderung. Innerhalb von wenigen Stunden hatten sich die Wiesen auf dem Gelände des ehemaligen. Read More..

Gute Laune beim Hurricane und Southside Festival

Trotz der deutschen WM-Niederlage haben tausende Musikfans am Freitag gut gelaunt auf dem Hurricane Festival in Niedersachsen und dem Southside Festival in Baden-Württemberg gefeiert. Sie gehören beide zu den größten Open-Air-Veranstaltungen dieser Art.Schon Stunden vor Beginn war im norddeutschen Scheeßel ein Großteil der 70 000 erwarteten Besucher für das Hurricane Festival angereist. Vor einer großen Leinwand feuerten sie auf dem Campingplatz die deutsche Nationalelf an. Anschließend rannten viele über das weitläufige Festivalgelände, um rechtzeitig zum Start des Musikprogramms am Nachmittag zu kommen. Den musikalischen Auftakt machte die schottische Band Biffy Clyro, die mit lauten Gitarrenriffs dem Publikum einheizte.        Später sollten Größen wie Beatsteaks,. Read More..

«beSCHÜRZENd» – Hommage an ein Kleidungsstück

Vom Standessymbol zum versteckten Küchen-Utensil: Das Landesmuseum Württemberg zeigt eine Ausstellung über das Schürzentragen vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart.Unter dem Titel «beSCHÜRZENd - eine Hommage an ein weibliches (?) Kleidungsstück» sind bis zum 3. Oktober etwa 80 Schürzen im Schloss Waldenbuch (Kreis Böblingen) zu sehen.Ursprünglich hätten nur Männer Schürzen getragen, und zwar bei der Arbeit als Schmied oder Schuhmacher, sagte die Ausstellungsmacherin Teresa Klatte in dem Museum der Alltagskultur. Die Schürze hätte den eigenen Stand gezeigt: Bei den Schmieden oder Steinmetzen hatten nur Meister eine Schürze an, ihre Gesellen trugen einen Kittel.Als die Frauen dann im 16. Jahrhundert mit dem Tragen von Schürzen begannen, blieb die Kleidung zunächst. Read More..

Land will Gehälter von LBBW-Managern deckeln

Das Land Baden-Württemberg will die Gehälter von Vorstandsmitgliedern der Landesbank LBBW auf 500 000 Euro jährlich deckeln. Die Landesregierung werde bei künftigen Vertragsabschlüssen einen entsprechenden Landtagsbeschluss umsetzen, berichtete Finanz- Staatssekretär Stefan Scheffold (CDU) auf eine Anfrage der SPD.Das Parlament hatte am 19. März 2009 beschlossen, dass sich die Landesregierung mit den anderen Anteilseignern der LBBW dafür einsetzen soll, die Vergütungen des Vorstandes auf 500 000 Euro zu beschränkt, sofern das Jahresergebnis negativ ist.Über diese Vorgabe hatte sich die Landesregierung bei der Vergütung der LBBW-Manager zuletzt hinweggesetzt. Das höhere Gehalt für den im Juni 2009 von der Berliner Landesbank gekommenen LBBW- Vorstand Hans-Jörg Vetter begründete. Read More..

[TV] [Biz] Privatsender Kabel Deutschland rechnet bis 2012 mit Gewinn

Der hochverschuldete Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland <KD8.ETR> will 2012 den Sprung in die Gewinnzone schaffen. Angesichts geringerer Abschreibungen und einem weiteren kräftigen Wachstum bei sogenannten Triple-Play-Paketen aus Fernsehen, Telefon und schnellem Internet erwarte er zum Abschluss des Geschäftsjahres 2011/12 unter dem Strich einen Gewinn, sagte Finanzvorstand Paul Thomason am Donnerstag in München.Im seit April laufenden Geschäftsjahr 2010/11 werde der Börsenneuling aber erneut rote Zahlen schreiben und einen Verlust von 25 bis zu 40 Millionen Euro verbuchen. Die Erlöse des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2009/10 stiegen für die Münchner dank der Triple-Play-Dienste bei Kunden und Umsatz deutlich an.Die Abo-Zahl für die Telefon- und Internetprodukte. Read More..

Erste «Suhrkamp-Insel» im Literaturarchiv

Wenige Monate nach Übernahme der Verlagsarchive von Suhrkamp und Insel gewährt das Deutsche Literaturarchiv Marbach Einblicke in die spektakuläre Neuerwerbung. Die erste «Suhrkamp-Insel» (11.6.-3.10.), so der Titel einer auf die kommenden vier Jahre angelegten Ausstellungsreihe, erzählt die Anfänge des umfangreichen Lateinamerika-Programms des Suhrkamp- Verlags - exemplarisch dargestellt an den Jahrhundertautoren Julio Cortázar, Juan Carlos Onetti und dem mexikanischen Nobelpreisträger Octavio Paz.Alle drei hätten die deutsche Gegenwartsliteratur erkennbar beeinflusst, berichtete Jan Bürger, Leiter des Siegfried Unseld Archivs, am Donnerstag in Marbach (Baden-Württemberg). Die Lateinamerika-Euphorie des Verlegers Unseld nahm 1976 ihren Anfang: Zum damaligen Buchmesseschwerpunkt. Read More..

Ermittler: Kachelmanns Ex-Freundin ist glaubhaft

Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat bestritten, voreilig Anklage gegen TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann wegen Verdachts der Vergewaltigung erhoben zu haben.«Die Anklage steht und fällt mit der Aussage der ehemaligen Freundin Kachelmanns», sagte ein Sprecher der Anklagebehörde am Dienstag - und diese sei glaubhaft gewesen. Laut Medienberichten wirft ein Gutachten, das erst nach Anklageerhebung bei der Staatsanwaltschaft einging, Zweifel an der Glaubwürdigkeit der 37-Jährigen auf. Kachelmanns Anwalt Reinhard Birkenstock hatte daraufhin einen neuen Antrag auf Haftentlassung gestellt, über den das Landgericht Mannheim voraussichtlich kommende Woche entscheidet.In dem Gutachten kommt die Bremer Psychologin Luise Greuel laut einem Berichts des Magazins «Der Spiegel» zu dem Schluss,. Read More..

TV-Wettermoderator Kachelmann bleibt in Haft

TV-Wettermoderator Jörg Kachelmann, der im Verdacht steht, seine frühere Freundin vergewaltigt zu haben, bleibt trotz eines neuen Antrags auf Haftentlassung weiter im Gefängnis. Wie das Landgericht Mannheim mitteilte, wird es voraussichtlich erst in der kommenden Woche über den Antrag des Anwalts entscheiden. Kachelmann, der die Tat bestreitet, sitzt seit dem 20. März in Untersuchungshaft. Am Montag hatten Gerüchte die Runde gemacht, der 51-jährige Schweizer könnte schon Anfang dieser Woche aus der Justizvollzugsanstalt entlassen werden. Angeblich hatte ein Gutachten Zweifel an der Glaubwürdigkeit der 37-jährigen Ex-Freundin aufgeworfen.Das Landgericht teilte mit, es stünden noch weitere Stellungnahmen - unter anderem der Staatsanwaltschaft - zu dem über 100 Seiten starken psychologischen. Read More..

Die «Bettelprophetin» kämpft sich durchs 19. Jahrhundert

Man schreibt das Revolutionsjahr 1848: Im schwäbischen Oberland, in der Gegend von Ravensburg, schart Therese Ludwig, die uneheliche Tochter einer Landstreicherin, die Massen um sich. Astrid Fritz schildert in ihrem historischen Roman «Die Bettelprophetin» das Geschehen in einer katholisch geprägten, ländlichen Gegend zu Beginn der Industrialisierung. Therese Ludwig, psychisch und körperlich schwer erkrankt, wird vom Pfarrer durch einen Exorzismus geheilt. Die Genesene zieht durch Erscheinungen und Offenbarungen der Mutter Gottes die Menschen in ihren Bann, die sie bald als Prophetin verehren. Astrid Fritz widmet sich in ihren Romanen Charakteren, die ihr Schicksal nicht einfach so hinnehmen wollen. Sie schildert leicht nachvollziehbar und teils recht spannend die Zeit, als das katholische. Read More..

Wahnsinn! Lotto-Jackpot ist geknackt: 21 Millionen gewonnen

Der Lotto-Jackpot mit gut 21 Millionen Euro ist geknackt. Zwei Spieler aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz teilen sich den Gewinn.Das teilte die federführende Staatliche Lotterieverwaltung Bayern in München mit. Beide Tipper hatten neben den Zahlen 17, 20, 26, 33, 46 und 47 jeweils auch die entscheidende Superzahl 1 angekreuzt.Gleich drei Gewinner hatten sechs Richtige auf ihrem Tippschein und teilen sich einen Betrag von voraussichtlich rund 2,1 Millionen Euro. Einen weiteren Volltreffer landete ein Lottospieler aus Bayern in der Zusatzlotterie Spiel 77. Auf seinem Teilnahmeschein waren die sieben Richtigen 1396425, so dass an ihn voraussichtlich über 900 000 Euro überwiesen werden. www.lotto-bw.dewww.lotto-bayern.de